Hochbrücken-Abriss hat ungewollte Folgen:

Lkw kürzen ab und nerven Anwohner

Seit April fahren viel mehr Lkw in der Neubrandenburger Ravensburgstraße. Die Ursache scheint die Ignoranz von Verkehrshinweisen zu sein.

Lastwagen nehmen die Ravensburgstraße gern als Abkürzung. Eigentlich sollen sie einen anderen Weg nehmen.
Andreas Segeth Lastwagen nehmen die Ravensburgstraße gern als Abkürzung. Eigentlich sollen sie einen anderen Weg nehmen.

Seit die Neubrandenburger Hochbrücke stadteinwärts für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt ist, ist es in der Ravensburgstraße laut. Denn die kurze Querverbindung zwischen Sponholzer und Ihlenfelder/Demminer Straße wird von Lkw-Fahrern gern und viel genutzt. Das nervt inzwischen viele Anwohner. Zu recht: Denn eigentlich sollen die Lkw die Sponholzer bis zum Ende durchfahren und dann links auf die Ihlenfelder Straße abbiegen. Das tun sie aber nicht - sie nehmen den direkten Weg durch die Ravensburgstraße.

Die DEGES als Bauherrin für die Hochstraße will sich nach dem Hinweis durch den Nordkurier nun des Problems annehmen. Vorsorglich verweist sie aber darauf, dass die Sperrung der Hochbrücke für Lkw nur noch rund ein halbes Jahr dauern wird. Dann wird eine neue Trasse fertig und auch stadteinwärts für schwerere Fahrzeuge zu passieren sein.

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Kommentare (1)

auch ein halbes jahr ist ein halbes jahr zuviel. irgend jemand schiebt die verantwortung immer auf andere und die, die alles kontrollieren sollen schicken lieber blitzknöllchen an fahrzeugführer als sich vor ort mit den verkehrsssündern auseinanderzusetzen. das ist viel bequemer......