Von der Straße abgekommen:

Lkw versackt im Straßengraben

Glück im Unglück: Ein Lkw-Fahrer verlor am Mittwochmorgen die Kontrolle über seinen tonnenschweren Laster. Er rutschte mit dem Gefährt in den Graben und blieb unverletzt. Allerdings kamen bald darauf acht Männer ganz schön ins Schwitzen.

Von Mittwochvormittag bis zum frühen Abend luden Männer die Fracht vom verunglückten Lkw in einen neuen um. Danach wurde der Unfall-Lkw geborgen. Schweres Gerät war dafür nötig. Die Bundesstraße 104 musste für längere Zeit gesperrt werden.
Paulina Jasmer Von Mittwochvormittag bis zum frühen Abend luden Männer die Fracht vom verunglückten Lkw in einen neuen um. Danach wurde der Unfall-Lkw geborgen. Schweres Gerät war dafür nötig. Die Bundesstraße 104 musste für längere Zeit gesperrt werden.

Wegen eines technischen Defekts war der Lkw nach Polizeiangaben an der Bundesstraße 104 zwischen Gädebehn und Chemnitz nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Auf Grund des aufgeweichten Bankett – es hatte zuvor stundenlang geregnet – war das Fahrzeug dann die Böschung herunter gerutscht. Der Fahrer blieb unverletzt. Zur Bergung des Fahrzeugs musste die B 104 am Nachmittag längere Zeit gesperrt werden.

Was sich nach einem relativ niedrigen Schaden anhört, barg für die Männer vom Abschlepp- und Bergedienst und von der KB Logistik Stavenhagen GmbH eine Menge Arbeit. Der Lastwagen war voll beladen mit Lebensmitteln, die der Fahrer nach Neubrandenburg zu einzelnen Supermärkten bringen wollte. Joghurt, Wurst oder Gemüse – Ware, die nicht in Mitleidenschaft durch den Unfall gezogen war. Deswegen schickte das Stavenhagener Unternehmen einen zweiten Lkw. Die Fracht wurde umgeladen – und das dauerte Stunden. Den Männern war aber die Erleichterung anzumerken, dass dem Fahrer nichts passiert war. Doch was könnte hinter dem technischen Defekt stecken?  „Der Fahrer meinte, die Motoranzeige habe geleuchtet. Das kann alles bedeuten“, berichtete Sven Voge, der seit 20 Jahren bei KP Logistik arbeitet. Einen Lkw mitten im Waldstück umgeladen habe er in seinen ganzen Dienstjahren noch nicht, fügte er hinzu. Der Motor des Lastwagens sei kurz vor dem Unfall ausgegangen. Somit habe der Fahrer sein tonnenschweres Gefährt nicht mehr lenken, geschweige denn kontrollieren können.

Doch allein mit dem Umladen war es am Mittwoch nicht getan. „Nachher kommt noch ein Kran“, sagte Uwe Kreutzberg, ebenfalls von der Firma Neumann. Der Lkw sollte aus dem Graben gezogen und auch gleichzeitig gehoben werden. Die Autofahrer auf der B 104 werden es gemerkt haben: Die Straße war zur Feierabendzeit voll gesperrt. „Wir brauchen Platz“, erklärte Peter Hein die Vollsperrung, die die zwei Stunden dauern sollte.

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