Kritik an Großveranstaltung:

Macher von Nordlichtzauber entzaubert?

Tausende strömten zu der Lasershow am Tollensesee. Viele zogen allerdings auch enttäuscht ab. Es soll aber eine Neuauflage geben.

Begeisternde Bilder, aber es gibt Kritik an der Organisation des Nordlichtzaubers.
Sebastian Haerter Begeisternde Bilder, aber es gibt Kritik an der Organisation des Nordlichtzaubers.

Haben sich die Organisatoren von Nordlichtzauber übernommen? Dies zumindest wird im sozialen Netzwerk facebook heftig diskutiert. Auf der Seite des Sommerspektakels sind nicht nur schöne Bilder zu sehen, es hagelt auch massenhaft Kritik. Einige Besucher beklagen, dass sie nichts sehen und auch von der Musik nichts außer Dröhnen hören konnten. Wer eine Bratwurst wollte, musste manchmal eine Stunde darauf warten, ähnlich schwierig sei es gewesen, ein Getränk zu bekommen. Auch die Lasershow wird kritisiert. „mehr Action, ein bisschen spektakulärer, mit mehr Farben, mehr Wirrwarr“, so lautet der Wunsch einer Facebook-Nutzerin.

"Kritik nehme ich immer an“, sagt Veranstalter Michael Nötzel und hält 90 Prozent der Kommentare und Hinweise auch für zutreffend. Nicht in den kühnsten Träumen habe das Organisationsteam, aber auch nicht die Polizei, die Stadtverwaltung oder die Feuerwehr damit gerechnet, dass mehr als 5000 Menschen kommen. „Wer das gewusst hat, darf gern im nächsten Jahr im Organisationsteam mitmachen“, sagt Nötzel. Das ganze Sicherheitskonzept und auch die Versorgung seien für deutlich weniger Menschen geplant gewesen. „Es ist sehr erfreulich, wie kultiviert dann doch alles abgelaufen ist“, sagt Nötzel.

Einen anderen Ort für das Event, wie es auch von einigen facebook-Nutzern angeregt wurde, schließt Nötzel für eine Folgeveranstaltung allerdings aus. In Broda oder am Augustabad würden die Parkmöglichkeiten fehlen und auch die Infrastruktur für die Technik.