Arbeitsunfall:

Mann durch kochend heißen Dampf schwer verletzt

Bei den Bauarbeiten in der Neubrandenburger Innenstadt gab es am Freitag einen schweren Unfall. Ein Mann war gerade mit einer Fernwärmehauptleitung beschäftigt, als das Unglück geschah.

Am Rand der Baustelle Krämerstraße/2. Ringstraße in Neubrandenburg kam es am Freitag zu einem Arbeitsunfall.
Jörg Franze Am Rand der Baustelle Krämerstraße/2. Ringstraße in Neubrandenburg kam es am Freitag zu einem Arbeitsunfall.

Der Mann ist bei dem Unfall schwer verletzt worden. Wie die Neubrandenburger Stadtwerke auf Anfrage mitteilten, ereignete sich das Unglück bei Arbeiten an einer Fernwärmeleitung. Der Verletzte habe sich schwere Verbrühungen zugezogen, als plötzlich heißer Dampf austrat. Er musste mit dem Rettungswagen ins Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum gebracht werden. Über den Zustand des Mannes gibt es derzeit keine genauen Informationen.

Der Unfall ereignete sich am Rande des entstehenden Wohngebiets in der 2. Ringstraße/Krämerstraße. Der betroffene Monteur ist nach Angaben der Stadtwerke Mitarbeiter eines Subunternehmen der Firma  Neubrandenburger Straßen- und Tiefbau GmbH (NST), die ihrerseits als Auftragnehmer der Stadtwerke agiert. Im Zusammenhang mit den Arbeiten sei es "zur Öffnung eines Ventils an einem Endstrang einer Fernwärmehauptleitung" gekommen. Das aus der Fernwärmeleitung ausgetretene Wasser habe eine Temperatur von rund 90 Grad Celsius gehabt.

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