Das kann auf der Baustelle gefährlich werden:

Markierung auf dem Friedrich-Engels-Ring fleddert ab

Seit mehreren Monaten müssen Autofahrer mit der Dauer-Baustelle auf dem Ring in Neubrandenburg leben. Und jetzt auch noch mit einer zusätzlichen Gefahr.

Gegen die Leitplanke gefahren und umgekippt: Erst die Rettungskräfte konnten am Sonntag den Pkw im Baustellenbereich zwischen Lessingstraße und Neustrelitzer Straße, auf dem Neubrandenburger Ring, wieder auf alle vier Räder stellen. Der Fahrer wurde bei diesem Unfall schwer verletzt.
Felix Gadewolz Gegen die Leitplanke gefahren und umgekippt: Erst die Rettungskräfte konnten am Sonntag den Pkw im Baustellenbereich zwischen Lessingstraße und Neustrelitzer Straße, auf dem Neubrandenburger Ring, wieder auf alle vier Räder stellen

Sonntagabend auf dem Neubrandenburger Friedrich-Engels-Ring: Ein 79-jähriger Fahrer eines Ford Fiesta ist bei einem Unfall im Baustellenbereich auf dem Ring – vor dem Abzweig nach Neustrelitz –  schwer verletzt worden und musste von der Feuerwehr aus seinem Auto befreit werden. Am Sonntagabend hatte der Neubrandenburger die Baustelle über die Moorbrücke passieren wollen. Als sich der Fiesta auf Höhe der geänderten Verkehrsführung  im dortigen Baustellenbereich befand, fuhr der Fahrzeugführer mit der rechten Fahrzeugseite gegen eine Leitplanke und fuhr danach mit dem Vorderrad auf diese auf, heißt es von der Polizei. In der Folge kippte der Pkw auf die linke Fahrzeugseite und kam auf dieser zum Liegen.

Für die Zeit der Bergung wurde der Friedrich-Engels-Ring, im Abschnitt der Unfallstelle, für eine Stunde voll gesperrt. An dem Ford Fiesta entstand Totalschaden in Höhe von 6000 Euro.

Baustelle noch bis Sommer 2016

Seit Mitte September gibt es diese Dauerbaustelle auf dem Friedrich-Engels-Ring. Bis zum Sommer 2016 werden die Moorbrücke und die Lindebachbrücke in einem Zug komplett ersetzt. Während der Bauarbeiten werden immer mindestens zwei Fahrspuren für den Verkehr zur Verfügung stehen, mit wechselnder Spurführung. Und nun gibt auch die Extra-Markierung in Gelb auf der Straße ihren Geist auf. Sie fleddert ab.

Nichtsdestotrotz muss die Sicherheit gewährleistet sein. „Das Problem der fehlenden Markierung im Baustellenbereich ist uns bekannt“, sagt Peter Baumgarten vom Straßenbauamt. Auf Grund der gegenwärtigen Witterungsbedingungen sei jedoch eine Erneuerung der Markierung zur Zeit nicht möglich. „Sobald das Wetter und der Verkehr es zulassen, werden wir die Markierung erneuern“, sichert er zu. 

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