Erneuter Vorstoß:

Mehr Recht für Radfahrer verlangt

Die Stadtvertretung soll sich erneut mit dem Thema Radfahren an der Baustelle der Hochbrücke in Neubrandenburg beschäftigen. Von Fehlplanung ist die Rede.

Viele Radfahrer sind von der Dauer-Baustelle frustriert und fordern eine Umplanung.
NK-Archiv Viele Radfahrer sind von der Dauer-Baustelle frustriert und fordern eine Umplanung.

Die  Stadt Neubrandenburg soll den Druck auf die zuständigen Ämter erhöhen, um die Benachteiligung von Radfahrern an der Hochbrücken-Baustelle endlich zu beenden. Die Bündnisgrünen in der Stadtvertretung wollen das Thema erneut aufgreifen und ihre Kollegen im Stadt-Parlament davon überzeugen, ihrem Vorschlag zuzustimmen. Um zum wiederholten Mal das Landesamt für Straßenbau und Verkehr aufzufordern, die Benachteiligung von Radfahrern aufzuheben.

Die Verkehrsführung im Bereich des Neubaus der Hochbrücke in der Woldegker Straße verbietet das Radfahren im Baustellenbereich. „Das bedeutet, dass Fahrräder einen guten Kilometer geschoben werden müssen. Für Fußgänger steht in beiden Richtungen, einschließlich derjenigen, die das Fahrrad schieben, ein Gehweg von rund 1,3 Metern zur Verfügung. Hier ist mit Kollisionen zu rechnen. Durch das Radfahrverbot sind Radfahrende zu weiten Umwegen oder zu einem erheblichen Zeitverlust durch Schieben des Rades und Warten an einer Bedarfsampel gezwungen“, begründet Grünen-Fraktionsvorsitzender Rainer Kirchhefer den erneuten Antrag. Diese Fehlplanung müsse geändert werden.

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