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Mehrere Chancen fürs Hotelrelief

Wo soll das Kunstwerk hin, wenn das Hotel abgerissen wird? Eine Neue Idee weckt das Interesse des Investors, der ein Hotel in der Stadt bauen will.

Das Vier-Tore-Relief von Gerd Werner soll vor dem Abriss des Hotels geborgen werden. 
Hartmut Nieswandt Das Vier-Tore-Relief von Gerd Werner soll vor dem Abriss des Hotels geborgen werden. 

Unternehmer Günther Weber, der in der Viertorestadt ein neues Vier-Sterne-Hotel bauen will, ist nicht grundsätzlich abgeneigt, das Vier-Tore-Relief vom Hotel Radisson Blu eventuell an dem neu zu errichtenden Gebäude anzubringen. Er möchte allerdings zunächst einmal ein Bild des Reliefs sehen, von dem einige Nordkurier-Leser wünschen, dass es einen neuen Platz am neuen Hotel findet. Renate Burzan war jetzt die letzte Anruferin auf die kleine Nordkurier-Umfrage nach einem neuen Standort und schlug eben jenes neue Hotel als beste Lösung vor.

Günther Weber musste zugeben, dass ihm das Relief in der Stadt noch gar nicht weiter ins Auge gefallen war. Und bevor er mit dem Architekten des geplanten Hotels über Möglichkeiten der Integration des Reliefs spricht, wollte er wissen, wovon die Rede ist. „Ich schau mir das mal an“, versprach er aber.

Wolfgang Kern, der Chef des Museumsvereins, freut sich über die Bereitschaft zur Rettung dieses Kunstwerks. „Aber vielleicht hat die Stadt ja schon einen anderen Platz im Auge“, deutet er an, dass hinter den Kulissen an einer Lösung gearbeitet wird.