Wohnungsunternehmen laufen Geld hinterher:

Mietschuldner sind Millionäre

Mit der pünktlichen Zahlung der Mieten nehmen es viele Neubrandenburger nicht so genau. Bei dem größten Vermieter der Stadt haben schon 13 Prozent der Bewohner Rückstände angehäuft.

Nicht alle Mieter der großen Neubrandenburger Wohnungsunternehmen zahlen pünktlich ihre Miete. 
NK-Archiv Nicht alle Mieter der großen Neubrandenburger Wohnungsunternehmen zahlen pünktlich ihre Miete. 

Die Zahl der säumigen Mieter in der Viertorestadt nimmt dramatische Ausmaße an. In der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft (Neuwoges), dem größten Vermieter weit und breit, müssen die Verantwortlichen schon bei 13 Prozent ihrer Mieter rückständige Zahlungen konstatieren. Bei der Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft (Neuwoba), zu deren Bestand knapp 9100 Quartiere zählen, mussten im vergangenen Jahr die Mieter aus 59 Wohnungen zwangsgeräumt werden. Der Grund bei den allermeisten: Rückständige Mieten.

1301 Neuwoba-Mieter blieben im vergangenen Jahr der Genossenschaft die Miete für die Wohnungen schuldig, im Durchschnitt, so der Vorstandssprecher Renè Gansewig 890 Euro je Schuldner. Alles in allem weit mehr als 1,1 Millionen Euro. "Insgesamt", so Gansewig, "müssen wir uns mit rund 3000 alten und neuen Fällen beschäftigen." 

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Kommentare (3)

13% Verweigerer sind noch zu wenig. Die Neuwoges ist kein Vermieter sondern ein Gauner. Wie teilweise mit den Mietern umgegangen wird ist eine Zumutung. Sie hat in Neubrandenburg ein "Mehr-Klassen-Wohnen" etabliert und suhlt sich in Prestigeprojekten während der eigene Bestand vor die Hunde geht. Was ist schon eine Million im Vergleich zu 43?

nur das wir schon ein 3 Klassen Wohnen bei der Neuwoges haben. Ein Beispiel, die Bergstr und Neustrelitzer Str. 7 wurden kurz hintereinander die Eingänge gemalert. Neustrelitzer Str 103-109 haben seit Jahren keine frische Farbe gesehn. Nicht einmal der Eingangsbereich ist in einen ordentlichen Zustand ohne Schmiereien. Vom Treppenhaus ganz zu schweigen, dort waren die letzten Maler 1981 als diese Hochhäuser gebaut wurden. Aber der Stadt interessiert es ja nicht in welchem Zustand die Immobillien sind.

Muss doch irgendwie auch etwas mit dem Klientel zu tun haben, was dort wohnt, oder wie kommen sonst die Schmierereien dort hin?