Kleiner Laden auf dem Lindenberg:

Minimarkt erfreut Stadtviertel

Die Bewohner des Lindenbergs haben lange vergeblich um eine Einkaufsmöglichkeit gekämpft. Nachdem ein großer Investor gescheitert ist, übernimmt nun ein kleiner Händler die Initiative.

Die Körbe sind schon da, aber noch ist der neue kleine Einkaufsmarkt auf dem Lindenberg eine Baustelle. Am Montag will Harald Randel den Laden eröffnen. 
Jörg Franze Die Körbe sind schon da, aber noch ist der neue kleine Einkaufsmarkt auf dem Lindenberg eine Baustelle. Am Montag will Harald Randel den Laden eröffnen. 

Einkaufskörbe hat Harald Randel schon besorgt. Sechs Wägelchen schiebt der 64-Jährige die Rampe in der Neubrandenburger Kirschenallee hoch. Ihre große
Stunde schlägt am kommenden Montag, dem 16. März. Da macht Harald Randel wahr, was sich mehr als 500 Bewohner des Stadtteils Lindenberg wünschen: Er eröffnet einen Minimarkt in dem Wohngebiet. Einige Lebensmittel soll es geben, Getränke, frisches Brot und Brötchen, einige Haushaltswaren und auf alle Fälle Futter für Hund und Katze. Auch ein kleiner Imbiss ist geplant.

Der Fast-Rentner macht damit in Eigeninitiative wahr, was zuvor im großen Stil gescheitert ist. Der Bau eines Einkaufszentrums auf dem Areal der alten Grundschule Lindenberg war im Dezember von der Neubrandenburger Stadtvertretung abgeschmettert worden. Die Dimensionen des Projektes waren der Stadtverwaltung und den Stadtvertretern zu groß.

„Ich drücke ihm die Daumen“, freut sich Uto Grosser, der Hauptinitiator der Unterschriftensammlung für einen Supermarkt auf dem Lindenberg, über die anstehende Ladeneröffnung. Ein Supermarkt wäre ihm schon lieber gewesen, gibt er zu, des größeren Angebotes wegen. Aber diesen Kampf wollen Grosser und seine Mitstreiter nun nicht weiter führen. Schließlich haben sie ja nun einen Markt – klein, aber fein.

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