Kuhlen verschwinden:

Mooriger Grund verursacht Mehrarbeit

So kennen Autofahrer die Stargarder Rosenstraße: Fahrbahnabsenkungen, Risse und Kuhlen. Nun wird der Verkehrsweg erneuert. Nicht einkalkulierte Arbeiten lassen allerdings den Terminplan wanken.

Die Stargarder Rosenstraße wird saniert. Die Bauleute der FGW Bau Friedland wollen mit den Arbeiten Anfang November fertig sein. Auf dem Foto von links: Tobias Sasse, Benny Ryll und Gerd Koeppen.
Karl-Heinz Engel Die Stargarder Rosenstraße wird saniert. Die Bauleute der FGW Bau Friedland wollen mit den Arbeiten Anfang November fertig sein. Auf dem Foto von links: Tobias Sasse, Benny Ryll und Gerd Koeppen.

Wer bisher die Rosenstraße in Burg Stargard befuhr, war gut beraten, das Lenkrad fester als üblich zu halten. Die Straße war wegen ihres desolaten Zustands ein Ärgernis. Jetzt wird sie saniert. 

Wegen des Ausbaus ist die 255 Meter lange Rosenstraße komplett gesperrt. Wer in die Klüschenbergstraße will, muss den Umweg über Sabeler Weg/Gartenstraße nehmen. Die Klüschenbergstraße ist als Einbahnstraße ausgewiesen, die Zufahrt vom Sabeler Weg damit nicht möglich.

Die Rosenstraße war allerdings nicht nur äußerlich marode. Die unter ihr verlaufende Regenentwässerung war es ebenfalls, was zu Verstopfungen und leidigen Pfützen führte. Eine Ursache dafür ist der moorige Baugrund am Linde-Ufer. Um ihm die erforderliche Tragfähigkeit zu verleihen, hat die Baufirma FGW Bau Friedland eine Woche lang Boden austauschen müssen. Ein Aufwand, der in dem Umfang nicht einkalkuliert war und leichten Terminverzug bescherte. Die Bauleute sind aber zuversichtlich, den Rückstand bei freundlichem Herbstwetter wettmachen zu können, denn der Fertigstellungstermin 8. November soll gehalten werden.

In etwa 14 Tagen müssen sich Autofahrer erneut umstellen. Dann richtet sich das Geschehen auf den Knoten Rosen-,/Garten- und Klüschenbergstraße.

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