Termin und Route geändert :

MVgida will durch Oststadt marschieren

Die erklärten Gegner der deutschen Asylpolitik machen erneut in Neubrandenburg mobil. Andersdenkende haben schon zum Widerstand im größten Stadtteil der Viertorestadt aufgerufen.

Gegendemonstrationen sind auch oftmals, wenn die MVgida marschieren will.
Thomas Beigang/Archiv Gegendemonstrationen sind auch oftmals, wenn die MVgida marschieren will.

Am Gründonnerstag planen die Initiatoren und Anhänger der Bewegung MVgida erneut einen Marsch in der Viertorestadt. Hatten sie im Januar noch den Datzeberg für ihren als Abendspaziergang angekündigten Aufmarsch genutzt, wollen sie nun alles eine Nummer größer und ziehen in die Oststadt. Diesmal also nicht an einem Montag, dem Tag, an dem dem MVgida seit dem vergangenen Herbst regelmäßig die Viertorestadt beschäftigt. 

Nach Ansicht der Gegner der NPD-durchsetzten Bewegung steckt auch dahinter Kalkül. Weil sich der „klassische Montag“ nicht bewährt hat, wird auf der Internetseite von „NB-nazifrei“ vermutet, wählten die Organisatoren den Donnerstag vor den Osterfeiertagen, der möglicherweise das Potenzial einer breiteren Mobilisierung in sich birgt. Gleichzeitig wird auf „NB-nazifrei“ dazu aufgerufen, am 24. März „ein Revival des 1. Mai 2015 zu schaffen“. An dem Tag stellten sich in der Oststadt viele Hundert Einwohner einem Aufmarsch des NPD-Landesverbandes entgegen, behinderten und verzögerten dessen Ablauf. 

Aus dem Neubrandenburger Rathaus ist am Montag der Hinweis auf Verkehrseinschränkungen in der Oststadt zwischen 18 und 23 Uhr gekommen. „Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die veränderten Verkehrsbedingungen zu beachten“, hieß es. MVgida-Gegner haben Demonstrationen ab 18 Uhr in der Humboldt-Straße und im Markscheiderweg angemeldet. 

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