Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung aus:

Nach Brand soll Familie bald wieder in Wohnung zurück

Der Brand in der Koch-Straße ist fahrlässig entstanden, hat die Polizei ermittelt. Die Sanierung der Wohnung wird wohl ein bisschen dauern.

In diesem Haus in der Kochstraße wohnte die Asylbewerber-Familie. Sie will auch zurück in die Wohnung, wenn sie nach dem Brand saniert ist.
Ingmar Nehls In diesem Haus in der Kochstraße wohnte die Asylbewerber-Familie. Sie will auch zurück in die Wohnung, wenn sie nach dem Brand saniert ist.

Von außen deutet am Haus in der Robert-Koch-Straße nichts auf den Brand am Donnerstagmittag hin. Aber die Wohnung in der vierten Etage ist so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass Sanierung und Renovierung „nicht in zwei Wochen erledigt“ sein werden, wie Haidrun Pergande, Sprecherin der Kreisverwaltung, auf Nachfrage sagt.

Hergerichtet und eingerichtet wird die Wohnung aber schnellstens wieder, denn die Familie, die zur Brand-Zeit nicht zu Hause war, möchte mit ihren Kindern wieder dorthin zurück. Es handelt sich um Asylbewerber, die nicht in der Gemeinschaftsunterkunft, sondern dezentral in einer Wohnung untergebracht waren. Die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft (Neuwoges) stellt dem Kreis dafür Wohnungen zur Verfügung und konnte auch eine Ausweichwohnung anbieten.

Da die Wohnung in der Koch-Straße unbewohnbar ist, habe die Familie auch Geld und alle anderen Dinge bekommen, die sie jetzt dringend brauche, so Haidrun Pergande. Die Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung aus, sagt Sprecherin Karen Lütge. „Das Feuer ist aus der Wohnung heraus entstanden“, betont sie. Nähere Angaben könne man nicht machen, die Kriminalpolizei ermittelt. Bei dem Brand war ein Schaden von rund 15 000 Euro entstanden.

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