Traum von zwei Bootsanlegern geplatzt:

Naturschützer diktieren Bedingungen für Bornmühle

Die Naturschützer verlangen den Abriss in Nonnenhof. Juristisch sind sie in einer starken Position.

Der Bootsanleger Nonnenhof soll ebenso verschwinden wie die tradionsreiche Gaststätte. 
Bärbel Gudat Der Bootsanleger Nonnenhof soll ebenso verschwinden wie die tradionsreiche Gaststätte. 

Für den geplanten Bau eines zweiten Schiffsanlegers am südlichen Tollensesee sieht es nicht gut aus. Denn nach wie vor gilt ein Widerspruch des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) vor dem Verwaltungsgericht Greifswald, der eine aufschiebende Wirkung hat und den Bau in Bornmühle damit verhindert. Nun hat der BUND Bedingungen aufgestellt, unter denen er den Widerspruch zurücknehmen würde. Darüber informierte Dirk Schwabe, Chef des Städtischen Immobilienmanagements, am Montagabend den Stadtentwicklungsausschuss.

Der BUND verlangt, dass die Zuwegung zum geplanten Schiffsanleger das Naturschutzgebiet nicht berührt. Der Schiffsanleger Nonnenmühle und jegliche Infrastruktur, beispielsweise der Plattenweg und die Brücke, müssen zurückgebaut werden. Nur die Badestelle in Nonnenhof soll erhalten bleiben.

Am 27. November gibt es im Landratsamt einen Termin mit dem BUND und Vertretern der Stadt, bei dem über diese Bedingungen verhandelt wird. Allerdings ist der BUND in einer starken Position: Denn wenn es am 27. November keine Einigung gibt, schließen sich erstens alle Zeitfenster für den Bau und zweitens wären auch die zweckgebundenen Fördermittel verfallen - das wären immerhin 200 000 Euro der Gesamtkosten in Höhe von 350000 Euro.

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