Oberzentrum muss noch mehr sparen:

Neubrandenburg droht Haushaltssperre

Die Landesregierung hegt Zweifel an der finanziellen Leistungsfähigkeit der Viertorestadt.

Die Stadt Neubrandenburg soll ihre Ausgaben senken, heißt es aus der Landeshauptstadt. Foto: Jens Wolf/dpa
Jens Wolf Die Stadt Neubrandenburg soll ihre Ausgaben senken, heißt es aus der Landeshauptstadt. Foto: Jens Wolf/dpa

Die Stadt Neubrandenburg muss zusätzlich rund 2,2 Millionen Euro einsparen - daran hat jetzt das Schweriner Innenministerium seine Zustimmung für den Haushalt 2016 geknüpft. Und um den Weg dahin schneller zu ebnen haben sich Rathaus und Stadtvertreter auf eine Haushaltssperre geeinigt, die am 8. September beschlossene Sache werden soll.

Wie allerdings mehr als zwei Millionen Euro aus dem eng gestrickten Haushalt noch heraus zu pressen sei - darüber herrscht weitgehend noch Unklarheit. Besonders im Visier scheinen die städtischen Ausgaben für Jugend, Kultur, Sport und Vereine zu sein, die sogenannten freiwilligen Leistungen. Die 15,6 Millionen Euro, die Neubrandenburg 2016 dafür ausgeben will, erscheinen den Finanzprüfern in Schwerin unangemessen hoch zu sein.

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