Jobmesse wird organisiert:

Neubrandenburg scharf auf Bundeswehr-Abgänger

Weil Fachkräfte in Zukunft immer knapper werden, will die Stadt Neubrandenburg eine neue Quelle "anzapfen": In jedem Jahr werden hunderte, gut qualifizierte Bundeswehr-Angehörige entlassen. Auf die hat Neubrandenburg ein Auge geworfen.

Jede Menge Arbeit haben Christine Lorenz und Marcel Grömke zu erledigen, bevor die Jobmesse am 29. Oktober starten kann. Marcel Grömke diente übrigens bei der Bundeswehr, bevor er bei der Stadtverwaltung einstieg.
Hartmut Nieswandt Jede Menge Arbeit haben Christine Lorenz und Marcel Grömke zu erledigen, bevor die Jobmesse am 29. Oktober starten kann. Marcel Grömke diente übrigens bei der Bundeswehr, bevor er bei der Stadtverwaltung einstieg.

Bis zu 500 Soldaten aus ganz Mecklenburg-Vorpommern werden am 29. Oktober im Rathaus der Viertorestadt erwartet.  „Angestoßen hat das der Oberbürgermeister. Weil wir die Entlassungskandidaten gern in unsere Stadt holen möchten. Denn sie sind gut qualifiziert und erfahren. Also sind sie bei dem zunehmenden Fachkräftemangel hochwillkommen“, erklärt Marcel Grömke, warum sich die Stadt – unterstützt unter anderem von der IHK und der Arbeitsagentur – die viele Arbeit rund um die Jobmesse auf den Tisch zog. Marcel Grömke diente selbst zwölf Jahre bei der Bundeswehr, bevor er – dann wieder Zivilist – seinen beruflichen Werdegang bei der Neubrandenburger Stadtverwaltung fortsetzte. Darum weiß er genau, worauf es jetzt ankommt, wenn es um das Organisieren der Jobmesse für Soldaten  geht. 

Am 29. Oktober ab 10 Uhr können sich die Noch-Soldaten an 44 Ständen informieren, welche beruflichen Chancen sie nach der Entlassung haben. „Wir legen dabei viel Wert darauf, regionale Unternehmen und Einrichtungen einzubinden. Weil es uns doch vor allem um unsere Stadt geht“, erklärt Christine Lorenz. Sie leitet bei der Stadt die Abteilung Generationen, Bildung und Sport und gehört ebenfalls zu den Messe-Organisatoren. Zu den Vertretern bei der Jobmesse zählen dann also zum Beispiel der AWO-Stadtverband, die Stadtwerke, die Gertner Spedition und der Elektro-Anlagenbau Nord.

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