Ins eiskalte Wasser des Tollensesees gestiegen:

Neubrandenburger Polizistin rettet Mann das Leben

Nach der Tat zog die Beamtin eine trockene Uniform an und setzte ihren Dienst einfach fort.

Im immer noch bitterkalten Tollensesee rettete eine Neubrandenburger Polizistin einem 43-jährigen Mann das Leben.
Thomas Beigang Im immer noch bitterkalten Tollensesee rettete eine Neubrandenburger Polizistin einem 43-jährigen Mann das Leben.

Eine Neubrandenburger Polizistin hat am späten Freitag Abend ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit einen offenbar lebensmüden Mann aus dem Tollensesee gerettet. Spaziergänger hatten zuvor beobachtet, wie der Mann voll bekleidet ins Wasser stieg und auf Zurufe nicht reagierte. Die Passanten alarmierten die Polizei, aber selbst als der Streifenwagen im Kulturpark angelangt war und die Polizisten nach dem Mann riefen, ging der immer tiefer ins Wasser.

Mann wollte sich das Leben nehmen

 Weil er sich mittlerweile schon weit vom Ufer entfernt hatte, entschloss sich eine Beamtin ihm zu folgen, um keine wertvolle Zeit verstreichen zu lassen. Sie erreichte den 43-Jährigen und konnte ihn überreden, aus dem Wasser zu gehen. Da er Suizidabsichten gegenüber den Beamten äußerte, wurde der Mann wenig später an die Rettungskräfte eines ebenfalls vor Ort erschienen Rettungswagens übergeben und in das Neubrandenburger Klinikum gefahren. Nachdem die Polizeibeamtin sich zunächst mit einer Decke wärmte und anschließend eine trockene Uniform anzog, setzte sie ihren Dienst in der Nachtschicht fort.

 

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung