Polizei rätselt auch noch nach Jahren:

Neubrandenburger wie vom Erdboden verschluckt

Die allermeisten Vermissten tauchen binnen weniger Stunden wieder auf. Einige tragische Fälle geben aber seit Jahren Rätsel auf.

Bei der Suche nach Vermissten schöpft die Polizei alle Möglichkeiten aus.
Carsten Rehder Bei der Suche nach Vermissten schöpft die Polizei alle Möglichkeiten aus.

Im vergangenen Jahr mussten besorgten Angehörige oder Betreuer in Neubrandenburg 174 Mal die Polizei alarmieren, weil Menschen plötzlich verschwunden waren. Unter denen immerhin 153 Kinder und Jugendliche. Aber in jedem Fall konnte die Polizei ein Happy End vermelden: Alle sind wieder aufgetaucht oder wurden gefunden.

Allerdings gelten auch in Neubrandenburg drei Menschen seit langer Zeit als spurlos verschwunden. Bei zwei von denen könne zwar davon ausgegangen werden, das die im Tollensesee ertrunken seien, so die Polizei. Aber jeder gelte solange als vermisst, bis er oder sie gefunden werde. Tot oder lebendig.