Wird es hier bald schick?:

Neue Hoffnung für alte Lokschuppen

Was schon seit vielen Jahren viele Neubrandenburger ärgert, könnte vielleicht bald ein Happy End erfahren. Eine stadtbekannte Brache soll wieder flott gemacht werden.

Seit 20 Jahren liegt das Areal um die Lokschuppen zwischen Bahngleisen und Vogelviertel schon brach.
Thomas Beigang Seit 20 Jahren liegt das Areal um die Lokschuppen zwischen Bahngleisen und Vogelviertel schon brach.

Das eingezäunte Trümmerfeld zwischen den Neubrandenburger Bahnhofsgleisen und Vogelviertel, wo früher Lokomotiven instand gehalten wurden, bietet seit vielen Jahren nur noch einen traurigen Anblick. Doch hat jenes Areal möglicherweise wieder eine Zukunft. Aus dem Rathaus kommt der Vorschlag, einem Bebauungsplan für das Lokschuppen-Areal zuzustimmen. Ziel: die Brachfläche endlich zu beseitigen und sie einem neuem Interessenten schmackhaft zu machen.

Den soll es sogar schon geben und der hegt große Pläne, aus den Ruinen ein Sport- und Gesundheitszentrum auferstehen zu lassen. Nicht die erste Idee für das Areal. Bisher mussten aber alle Träume begraben werden, die Kosten überstiegen die finanziellen Möglichkeiten der Interessenten bei weitem. Außerdem gehörte das ganze Gelände seinerzeit noch der Bahn.

Das sieht jetzt anders aus. Die Stadt Neubrandenburg hat die Liegenschaft von der Bahn erworben. Möglich scheint damit nun auch der ersehnte Tunneldurchstich zum Vogelviertel. Er soll zum einen die Zugänge zu den Bahn­steigen über Fahrstühle endlich barrierefrei machen und außerdem als Stadtteilverbindung zwischen Innenstadt und Vogelviertel fungieren. Der Bau eines Parkplatzes soll den Verkehr in der Innenstadt entlasten, weil Pendler aus dem Norden mit ihren Autos nicht mehr auf den Ring müssen. Die nicht benötigten Flächen sollen dann an andere Interessenten weiter verkauft werden. 

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