Achtung auf der Hochbrücke! :

Neubrandenburger Nordbrücke wird früher geöffnet

Jetzt wird es ernst: Ab Mittwoch müssen sich die Autofahrer auf der Neubrandenburger Hochbrücke auf eine neue Verkehrsführung einstellen. Die Verantwortlichen rechnen mit Behinderungen, die aber minimal sein sollen.

Oberbauleiter Klaus Lehmann (links) schaut sich die Restarbeiten am Geländer der neuen Nordbrücke in der Woldegker Straße an. Ab morgen rollt hier der Verkehr entlang.
Paulina Jasmer Oberbauleiter Klaus Lehmann (links) schaut sich die Restarbeiten am Geländer der neuen Nordbrücke in der Woldegker Straße an. Ab morgen rollt hier der Verkehr entlang.

Ab Mittwoch geht es auf der Neubrandenburger Hochbrücke anders lang. Bereits einige Tage früher als geplant wird der Verkehr auf die neue Nordbrücke umgelegt. Dass es nun so schnell geht, liege an den gut fortschreitenden Bauarbeiten und am guten Wetter, sagt Oberbauleiter Klaus Lehmann.

Deshalb müssen sich die Verkehrsteilnehmer bereits am Mittwoch mit der neuen Verkehrsführung anfreunden. Der Berufsverkehr in Richtung Zentrum soll ab sieben Uhr über die neue Brücke geleitet werden, so Klaus Lehmann. Hierfür müssten nur die Baken auf der Rampe weggenommen werden, die Markierungen sind schon vorbereitet worden.

Es wird eine "Mini-Verkehrsbehinderung" geben

Ab etwa zehn Uhr soll es dann ebenfalls stadtauswärts über die neue Brücke gehen. Auch dafür werden zunächst Baken aufgestellt, gleich darauf erfolgt dann die neue Fahrbahnmarkierung. Bisher fuhren die Autos auf dieser Spur stadteinwärts. „Zwanzig Minuten kann es etwas klemmen. Dann sollte alles klappen“, sagt der Oberbauleiter eine Mini-Verkehrsbehinderung voraus. Er schätzt, dass es zwei bis drei Wochen lang dauere, bis sich alles eingepegelt hat. Immerhin galt die bisherige Verkehrsführung fast ein Jahr lang. Und auch die neue wird die Verkehrsteilnehmer bis Dezember beschäftigen.

Für die Radfahrern wird es aber etwas unbequemer. Denn auf der neuen Nordbrücke und besonders auf der Rampe ist das Radfahren sowohl stadtein- als auch stadtauswärts verboten. Grund dafür ist ein nur 1,35 Meter breiter Gehweg, den sich die Fußgänger teilen müssen und der Radfahrer daher zum Absteigen zwingt.

Weiterführende Links

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung

Kommentare (1)

Nicht nur das die Sicherheit eine Lücke auf den Baustellen haben. Man beachte auch die mangelnde Verkehrssicherung an der Hochbrücke. Das wissen viele „normale“ Bürger einfach nicht. Die Sicherheit, besonders bei Nacht lässt zu wünschen übrig. Die Baustellenlampen insbesondere in der Verschenkungen auf der neuen Brücke Richtung Oststadt sind so gut wie nie Beleuchtet, genauso wie die Absperrgitter die auf den Fußwegen stehen zur Querabsperrung. Auch gehören auf diesen Absperrgittern 5 ROTE leuchtende Warnleuchten drauf, diese zeigen damit eine VOLLSPERRUNG an und nicht wie derzeit, rein rechtlich eine Teilsperrung, wo man rein rechtlich gemütlich durch die Baustellen spazieren könnte. Zurzeit sind teilweise, wenn überhaupt nur 3-4 gelbe Warnleuchten montiert. Dies ist nach den Richtlinien der RSA 95 und der ZTV-SA 97 nicht zulässig und gefährdet den Verkehr, die Fußgänger und Radfahrer. Auch an der besagten Verschwenkung Richtung Oststadt, wo rechts die Baken mit den teils unbeleuchteten Baustellenlampen stehen, gehört normaler weise eine Leitplanke montiert, da es dort sehr tief runter geht und das wohl ein Autofahrer nicht überlebt. Wenn man weiterfährt kommen einem unbeleuchtete große Bauzäune entgegen, wo zumindest Lampen drang gehören bzw. beleuchtete Warnbaken vor den Bauzäunen, denn bei Dunkelheit sieht man dort sehr wenig. Wenn man z.B. das Lenkrad seines Autos etwas zu sehr nach rechts zieht hängt man schon mit seinem Auto im Bauzaun. Ein Augenmerk sollte man auch auf die teilweise mangelnde Beschilderung werfen. Diese ist entgegen den Vorschriften bei Nacht schlecht sichtbar bzw. unreflextierend, weil nicht die richtige Folie für die Schilder, Plantafeln verwendet wurde. Sodass man diese besonders in der Dunkelheit, Nässe und Tau schlecht bis gar nicht lesen kann oder Wahr nimmt. Da braucht man sich dann auch nicht zu wundern, wenn hilflose Passanten vom Bagger leider tot gefahren werden, bei einer so mangelnden Beschilderung bzw. Verkehrssicherung. Sieht dies alles eine Behörde nicht? Wie kann dies eine Behörde bzw. Straßenbaumt dulden, wo angeblich Sicherheit GROß geschrieben wird. Ist ein Menschenleben so wenig wert?