Bebauungsplan soll geändert werden:

Neuer Vorstoß für Villenbau am Augustabad

Am Fontanehof sollte seit vergangenem Herbst gebaut werden. Doch das Projekt kam ins Stocken. Nun unternehmen die Investoren und das Rathaus gemeinsam einen neuen Anlauf.

So sollen die Villen am Augustabad mal aussehen. In jeder sind sieben Wohnungen geplant, zwischen ihnen ist viel grün,  die Autos sind in einer Tiefgarage versteckt.  
architekturfabrik-nb So sollen die Villen am Augustabad mal aussehen. In jeder sind sieben Wohnungen geplant, zwischen ihnen ist viel grün,  die Autos sind in einer Tiefgarage versteckt.  

Die Stadtverwaltung und die Investoren des sogenannten Fontanehofs starten einen neuen Versuch, die geplante Bebauung am Augustabad gemeinsam voranzubringen. Der Oberbürgermeister schlägt den Stadtvertretern vor, den geltenden Bebauungsplan zu ändern. Paul Krüger hat eine neue Beschlussvorlage eingebracht, mit der die aktuellen Probleme des Bauprojektes besser zu lösen sind. Die Stadtvertreter beraten in diesen Tagen darüber, bevor sie möglicherweise noch in diesem Jahr einen Beschluss fassen.

Die drei Unternehmer Owe Gluth, Torsten Krentz und Bernd Herrmann planen anstelle der alten Panzerhallen, die sie im vergangenen Jahr abgerissen haben, drei Villen mit insgesamt 21 hochwertigen Wohnungen zu errichten. Den Namen Fontanehof trägt das Projekt, weil der Dichter Theodor Fontane vor mehr als 100 Jahren im benachbarten, einstigen Kurhaus schöne Tage verbrachte und dies auch niederschrieb.

Die Auseinandersetzungen mit dem Rathaus zur Art der Bebauung ziehen sich seit Jahren hin. Ein Investor hatte vor dem Neubrandenburger Unternehmertrio schon das Handtuch geworfen. Vor allem das Thema des Lärmschutzes war stets Streitpunkt. Die Stadtvertreter und das Rathaus wollten von vornherein ausschließen, dass künftige Anwohner wegen des möglichen Lärms vom Badestrand gegen den Betrieb des Strandbades vorgehen könnten.

Dieser Gedanke steckte auch hinter dem jüngsten Streit: Die Investoren wollten an die Häuser Balkone mit Blick zum Strand anbauen. Die Stadt pochte auf den geltenden Bebauungsplan und erklärte, dass dieser eine solche Lösung nicht hergebe.

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