Landesfußballverband ändert Spielordnung:

Neuregelung hilft dem FCN

Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern hat seine Spielordnung in einem Paragraphen geändert. Für den Neubrandenburger Verein, der Insolvenz angemeldet hat, kann dies eine positive Auswirkung haben.

Für alle Anhänger des FCN gibt es eine positive Nachricht.
Roland Gutsch/Archiv Für alle Anhänger des FCN gibt es eine positive Nachricht.

Positive Aussichten für den 1. FC Neubrandenburg 04: Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern hat mit sofortiger Wirkung eine Änderung in der Spielordnung beschlossen und diese damit an die Regularien des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) angepasst. Danach ist eine Mannschaft als Absteiger zu behandeln, auch wenn der Verein in die Insolvenz gegangen ist, das Team aber die Saison in der Spielklasse zu Ende gespielt hat. Nach dieser Verfahrensweise könnte die 1. Männermannschaft des FCN zur kommenden Saison in der Verbandsliga statt in der Landesklasse starten.

Im neugefassten Paragraph 9 der Spielordnung heißt es wörtlich. "Die klassenhöchste Herren-Mannschaft eines Vereins im Spielbetrieb des LFV MV, über dessen Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet oder bei dem die Eröffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse abgelehnt wird, gilt als Absteiger in die nächste Spielklasse und rückt insoweit am Ende des Spieljahres an den Schluss der Tabelle. Scheidet eine Mannschaft aus einer Spielklasse oberhalb der Spielebene des LFV MV als Absteiger aus, wird sie in die höchste Spielebene des LFV MV eingegliedert."

Derzeit nimmt der FCN, der heute um 14 Uhr auf dem Ligaplatz gegen den FC Strausberg antritt, in der NOFV-Oberliga Nord zwar den 12. Tabellenplatz ein, steht nach dem Anfang März gestellten Insolvenzantrag des Vereins aber als Absteiger fest. In den nächsten Wochen muss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens entschieden werden. Nach der bisherigen Spielordnung wäre für das Team nur ein Start in der untersten Spielebene des LFV MV, der Landesklasse, möglich gewesen.