Vier Tatverdächtige im Blickpunkt:

Noch keine heiße Spur im Mordfall Maik Pelikan

Staatsanwaltschaft und Polizei haben vier Tatverdächtige weiter im Visier - für die Ausstellung von Haftbefehlen fehlen aber immer noch konkrete Beweise.

In diesem Brunnen wurde die skelletierte Leiche von Maik Pelikan im Sommer 2015 gefunden.
NK-Archiv In diesem Brunnen wurde die skelletierte Leiche von Maik Pelikan im Sommer 2015 gefunden.

Die Ermittler, die nach den Verantwortlichen für den Tod des Maik Pelikan suchen, treten im Moment auf der Stelle. "Es gibt gegenwärtig keine neuen Tipps, die uns bei der Aufklärung des Todesfalls weiter helfen", so der zuständige Oberstaatsanwalt aus Neuruppin, Andreas Pelzer. Sämtliche Spuren und Hinweise, derer man bislang habhaft werden konnten, befinden sich noch mitten in der Auswertung, heiß es weiter. Die Vernehmungen vier Tatverdächtigen, die einst zum engen Bekanntenkreis des Neubrandenburgers zählten, hätten keine Beweise offenbart, die für die Ausstellung von Haftbefehlen genügen. Die zwei Frauen und zwei Männer bleiben aber nach wie vor im Blickpunkt der Ermittlungen, so Pelzer weiter auf Nordkurier-Anfrage.

Die skelettierte Leiche des 1985 geborenen Mordopfers wurde im Sommer 2015 in einem Brunnen bei Prenzlau gefunden. Bis 2008 hatte er in Neubrandenburg gelebt. Das letzte Lebenszeichen stammt vermutlich von 2009. Möglicherweise war er bereits damals Opfer einer Gewalttat geworden.

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