Riesige Unterschiede bei den Budgets:

OB-Kandidaten öffnen Portemonnaies

Wieviel Geld ist in den Wahlkampfkassen der Neubrandenburger? Drei Bewerber werden ganz konkret.

Wer gibt wieviel aus, um ins Rathaus zu kommen? 
Hartmut Nieswandt, Peter Endig, Ray - Fotolia.com, Montage: Jörg van Betteray Wer gibt wieviel aus, um ins Rathaus zu kommen? 

Die Wahlkampfkassen der sechs Wahlkämpfer um das Amt des Oberbürgermeisters sehen sehr unterschiedlich aus – genauso wie der Umgang der Bewerber mit den Zahlen. Ganz transparent geht Michael Stieber (SPD) mit seinen Zahlen um. Bislang plane er mit einem Etat von 15 000 bis 20 000 Euro. Das Geld stamme aus Mitteln seiner Partei auf Stadt-, Kreis- und Landesebene. Hinzu kommen einige private Spenden und auch Geld aus dem eigenen Portemonnaie. Genauso offen agiert Torsten Koplin (Linke). Nach seinen Angaben ist sein Budget allerdings deutlich begrenzter: Er kalkuliert derzeit mit einem Budget von 5500 Euro. Das Geld stamme aus dem Etat des Kreisverbandes, ein Teil komme aus Spenden von Genossen. Unternehmensspenden seien übrigens keine dabei. Am wenigsten kann Manfred Pawlowski (FDP) ausgeben. Trotzdem ist er ganz offen: Seine Wahlkampfbörse liege derzeit noch unter 1000 Euro. Das Geld stamme vom Kreis- und vom Ortsverband.

Bedeckter halten sich die anderen drei Kandidaten. Weder Diana Kuhk (CDU) noch die beiden Einzelbewerber Silvio Witt und Michael Nötzel nennen konkrete Zahlen. Kuhk verweist aber auf Gelder des CDU-Landes- und Kreisverbandes sowie auf weitere Unterstützer. Silvio Witt setzt neben privaten Ersparnissen auch auf Spenden von Unternehmern und Privatleuten. Ähnlich läuft es bei Michael Nötzel, der auf ein „ausreichendes Budget“ verweist. Die Gelder werden vor allem in den Druck von Werbematerialien fließen. Ganz sicher werden die Neubrandenburger bald die Gesichter der sechs Kandidaten massiv in der Öffentlichkeit wahrnehmen.

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