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Optimismus im DEB-Team

Helsiniki.Pat Cortina wirkte gelöst, das unglückliche Aus bei der Eishockey-WM nagte nicht all zu sehr am Bundestrainer. Die Auftritte der deutschen ...

Helsiniki.Pat Cortina wirkte gelöst, das unglückliche Aus bei der Eishockey-WM nagte nicht all zu sehr am Bundestrainer. Die Auftritte der deutschen Kufen-Cracks stimmten den Trainer optimistisch für die Zukunft: „Wir haben ein neues Gesicht gezeigt, hoffentlich war das der Start in eine neue Ära.“ Im Gegensatz zur Pleite bei der Olympia-Qualifikation im Februar kehrte das deutsche Team gestern erhobenen Hauptes aus Helsinki zurück. „Wir haben dem deutschen Eishockey den Stolz zurückgebracht“, resümierte Kapitän Christian Ehrhoff. Der NHL-Star freute sich nach seinem Mammutprogramm vor allem auf die Familie. Der Verteidiger hatte in den zwei Wochen daheim viel verpasst, die Geburtstage seiner Tochter Leni und seines Vaters etwa, außerdem Vater- und Muttertag. „Jetzt wird einiges nachgefeiert“, kündigte der deutsche Turnier-Topscorer mit einem Lächeln an. Grund dazu hat auch das Team, das den Finnland-Trip gestern bis zum Morgengrauen im Milliklubi von Helsinki ausklingen ließ. „Wir haben bei diesem Turnier viele Komplimente aus der Eishockey-Welt erhalten, für die Art und Weise wie wir gespielt und gekämpft haben“, sagte Bundestrainer Cortina. Nach dem Harakiri-Auftritt von 2012, als sich die Mannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) bei der WM mit Platz zwölf kräftig blamiert hatte, war die von Cortina forcierte Rückkehr zu den „deutschen Tugenden“ das Erfolgsrezept. „Wir hatten in allen Spielen die Chance zu gewinnen“, betonte der Trainer.