Steigende Geburtenzahlen:

Paul ist die Nummer eins

Nach langen Jahren des Geburtenrückgangs setzt sich jetzt in Neubrandenburg die erfreuliche Entwicklung fort: 2014 erblickten 940 Mädchen und Jungen das Licht der Welt, fast 30 mehr als im Vorjahr.

Emil Riewe ist der erste neue Erdenbürger des Jahres aus der Neubrandenburger Region. Der kleine Chemnitzer wurde am Neujahrstag um 7.25 Uhr im Klinikum geboren. Er wog 3430 Gramm und war 53 Zentimeter groß. Seine glücklichen Eltern sind Agneta Martens und Matthias Riewe. 
Katja Beetz Emil Riewe ist der erste neue Erdenbürger des Jahres aus der Neubrandenburger Region. Der kleine Chemnitzer wurde am Neujahrstag um 7.25 Uhr im Klinikum geboren. Er wog 3430 Gramm und war 53 Zentimeter groß. Seine glücklichen Eltern sind Agneta Martens und Matthias Riewe. 

Bei den Vornamen für Mädchen folgen die Eltern aus Neubrandenburg und Umgebung dem bundesweiten Trend, bei denen für die Jungen nicht: Genau wie in der ganzen Republik war 2014 in der Viertorestadt Emma der beliebteste Vorname für neugeborene Mädchen. Hier wurde Marie vom Thron gestoßen, bundesweit ist Mia nicht mehr auf Platz eins. Bei den Jungen ist in der ganzen Republik die alte Nummer eins auch die neue: Ben. Laut dieser Statistik sind Politikernamen selten Vorbild. Da entsteht für Neubrandenburg ein anderer Eindruck, denn hier schob sich Paul auf den Spitzenplatz, diesen Vornamen trägt auch der Oberbürgermeister...

Jedes Jahr mehr Geburten

Die Geburtenstatistik des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums für 2014 ist erfreulich. Insgesamt konnten Ärzte, Hebammen und Krankenschwestern 940 Neugeborene begrüßen (bis einschließlich 28. Dezember). Das sind deutlich mehr als 2013, als 913 Kinder zur Welt kamen, und 2012 mit 835 Neugeborenen. Die Hoffnung, die 1000er-Marke zu erreichen, erfüllte sich allerdings nicht.

Wie in den Vorjahren auch kamen deutlich mehr Jungen zur Welt: 2014 waren es 451 Mädchen und 489 Jungen. Die geburtenstärksten Monate waren der Juni mit 91 und der Oktober mit 95 Babys. Eine Rekordnacht erlebte der Kreißsaal am letzten Septemberwochenende, als innerhalb von zwölf Stunden acht Kinder geboren wurden. Dagegen kamen im April nur 66 Mädchen und Jungen auf die Welt.

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