Schwierige Verhandlungen:

Pläne für Neutorpassage liegen auf Eis

Der Investor eine Vorhabens in der Neubrandenburger Innenstadt hat Schwierigkeiten beim Grundstücksankauf in der Innenstadt. Nun schaltet sich das Rathaus ein.

Für die so genannte Neutorpassage war im Herbst 2012 Baubeginn geplant. Doch getan hat sich bislang dort nicht. Ein Investor mit Sitz in Berlin will auf der Brachfläche zwischen Turm- und Neutorstraße ein 4000 Quadratmeter großes Einkaufszentrum mit Tiefgarage, zwölf Mietwohnungen und Dachterrassen in der zweiten Etage errichten. Doch das ehrgeizige Bauprojekt ist ins Stocken geraten. Dass liege daran, dass er sich mit einer Eigentümergemeinschaft nicht über den Verkauf eines benötigten Teilgrundstückes einigen kann, sagt Gerstenberg auf Nachfrage des Nordkurier. Das bestätigt Vize-Oberbürgermeister Harald Walter. „Da klemmt es“, sagt er. Die Stadtverwaltung unterstütze aber das Projekt aus städtebaulichen Aspekten. Deshalb bereite man derzeit einen qualifizierten Bebauungsplan für die Fläche vor, der den Stadtvertretern vorgelegt werden soll. Mit diesem verspreche man sich bessere Chancen, die für das Großprojekt benötigten Flächen an die Stadt zurückzuübertragen.

Marco Messner, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, ist dennoch skeptisch. Auch wenn das Grundstücksproblem irgendwann geklärt sei, dann seien vor einer Neubebauung erst einmal die Archäologen dran, sagt er.

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