Mordfall Maik Pelikan:

Polizei verhört Verdächtige

Im Fall des Getöteten, der auf einem Grundstück in der Uckermark gefunden wurde, ist die Polizei neuen Hinweise nachgegangen.

Mit diesem Plakat sucht die Polizei nach Hinweisen zum Todesfall Maik Pelikan.
Polizei Mit diesem Plakat sucht die Polizei nach Hinweisen zum Todesfall Maik Pelikan.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat die Polizei im Fall des getöteten gebürtigen Neubrandenburgers Maik Pelikan mehrere Tatverdächtige vernommen. Das berichtet der NDR. Wie die Polizei in Brandenburg am Mittwoch mitteilte, wurden zudem die Wohnungen der Tatverdächtigen durchsucht.

Die skelettierte Leiche des 1985 geborenen Mordopfers wurden im vergangenen Sommer in einem Brunnen in einem Dorf bei Prenzlau gefunden. Bis 2008 hatte er in Neubrandenburg gelebt. Das letzte Lebenszeichen stammt vermutlich aus dem Jahr 2009, sagte der Sprecher der ermittelnden Staatsanwaltschaft Neuruppin, Andreas Pelzer. Möglicherweise war Maik Pelikan bereits damals Opfer einer Gewalttat geworden.

Lebensmittelpunkt Neubrandenburg

Die Polizei erhofft sich im Rahmen ihrer Ermittlungen weitere Hinweise auf Kontaktpersonen von Maik Pelikan, mit denen er sich seit 2008 umgab. Die Ermittler betonen, dass er trotz seines Wohnortes Schönermark seinen Lebensmittelpunkt, also seine Arbeit und sein soziales Umfeld, in Neubrandenburg hatte.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0331 283 3333 oder auch jede andere Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei.brandenburg.de entgegen.

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