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Polizeiaufgebot rückt in Kalübbe an

Wie im "Tatort" fühlten sich einige Bewohner im kleinen Kalübbe am Dienstagmorgen. Zahlreiche und zum Teil vermummte Polizisten stürmten die alte Schnitterkaserne.

In der Schnitterkaserne in Kalübbe fand ein Großeinsatz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg statt.
Robert Stoll In der Schnitterkaserne in Kalübbe fand ein Großeinsatz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg statt.

Im sonst eher zutiefst ruhigen Kalübbe war Dienstagmorgen was los! Gegen 8 oder 9 Uhr trafen jede Menge Polizisten im zur Gemeinde Breesen gehörenden Ort ein. Einige waren gar vermummt. Ziel des Großeinsatzes war die alte Schnitterkaserne, erzählt ein Bewohner. Die sei von den Polizisten gestürmt worden. Wonach die Uniformierten suchten, hätten die meisten Kalübber geahnt: Nach Cannabis. Das Gerücht halte sich schon seit Langem im Dorf, dass sich jemand mit Drogen beschäftige.

Nicole Buchfink, Pressesprecherin im Polizeipräsidium Neubrandenburg, bestätigte den Polizeieinsatz auf Nordkurier-Nachfrage. „Es sind zwei größere Objekte im Altkreis Demmin untersucht worden“, sagte sie. Das eine befand sich nach Informationen des Nordkurier in Kalübbe, das andere in Pribbenow bei Stavenhagen.

Es waren 26 Beamte vor Ort. Zwei Frauen aus dem Altkreis Demmin stehen in dem Verdacht, gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen zu haben. Die Polizei fand während ihres Einsatzes Hinweise, die auf den Anbau von Betäubungsmitteln hindeuten. Die KPI ermittelt jetzt, so die Pressesprecherin.