Nordkurier-Sinfoniker:

Premiere sorgt für Begeisterung bei Groß und Klein

Viel Applaus und Zugaben bei den beiden Konzerten in Neubrandenburg. Während die Kleinen begeistert der märchenhaften Nussknacker-Suite lauschten, gab's für die Großen am Abend noch Mendelssohn-Bartholdy und Sibelius als Zugabe.

Junge Musiker, die begeistern - die Nordkurier-Sinfoniker, die aus Berlin kommen, hatten gleich zwei Auftritte in der Konzertkirche.
Frank Wilhelm Junge Musiker, die begeistern - die Nordkurier-Sinfoniker, die aus Berlin kommen, hatten gleich zwei Auftritte in der Konzertkirche.

Zum Schluss konnten die Kinder noch einmal richtig auf die Pauke hauen. Das Junge Sinfonieorchester Berlin (JSO), das für zwei Konzerte in Neubrandenburg aufspielte, hatte nach dem Kinderkonzert einige Instrumente auf der Bühne zum Ausprobieren stehen lassen. Darunter eben auch das große Schlaginstrument, auf dem sich unter anderem Pepe und seine Schwester Leila ausprobierten. Familie Düwel aus Waren war zusammen mit ihren Kindern ins Nachmittags-Konzert gekommen. Sie, wie alle anderen 800 Besucher, erlebten zusammen mit den Musikern, der Neubrandenburger Tanzaktion und Moderator Juri Tetzlaff eine märchenhafte Aufführung der Nussknacker-Suite im doppelten Sinn. Märchenhaft, weil es einfach nur "schön war, vor allem die Tänzer und Juri", wie die kleine Leila meinte. Märchenhaft aber auch, weil eben Juri Tetzlaff Jung und Alt mitnahm. Das Publikum musste mitmachen - beim Weihnachtslied-Singen, beim Marschieren, Küssen, Gähnen, Recken und Strecken. Und es machte auch mit!

Die Begeisterung steigert sich von Tanz zu Tanz - angefangen von der Miniatur-Ouvertüre über den Tanz der Zuckerfee und den Blumenwalzer bis hin zum Pas de deux. Schließlich entließ das Publikum den Dirigenten Andreas Schulz und seine rund 50 jungen Musiker, die dieses Mal als Nordkurier-Sinfoniker aufspielten, nicht ohne eine Zugabe.

Kinder lernen spielerisch klassische Musik kennen

Nordkurier-Chef Lutz Schumacher, der die Idee für das Doppelkonzert in der Vorweihnachtszeit hatte, sei vorher schon ein wenig aufgeregt gewesen, ob die Konzerte ankommen würden. "Aber die Resonanz ist toll", sagte er mit Blick auf die fast restlos verkaufte Kirche zum Kinderkonzert. Abends kamen immerhin auch noch einmal knapp 600 Besucher. Wichtig sei ihm insbesondere, dass den Kindern "klassische Musik auf spielerische Art und Weise vermittelt wird".

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