Neuer Anlauf:

Prozess gegen ehemaligen SS-Sanitäter soll Montag beginnen

71 Jahre nach Kriegsende soll sich ein heute 95 Jahre alter ehemaliger SS-Sanitäter in Neubrandenburg vor Gericht verantworten. Der Vorwurf: Beihilfe zum Mord in mehr als 3600 Fällen.

Der Prozess findet im Neubrandenburger Landgericht statt.
Andreas Segeth Der Prozess findet im Neubrandenburger Landgericht statt.

In Neubrandenburg soll am kommenden Montag der Prozess gegen einen früheren SS-Sanitäter wegen Beihilfe zum vielfachen Mord neu beginnen. Dazu werde der 95 Jahre alte Angeklagte Hubert Z. kurz vor der Verhandlung noch einmal amtsärztlich untersucht, berichtete eine Sprecherin des Landgerichts.

Es soll ausgeschlossen werden, dass der ehemalige SS-Mann aus dem KZ Auschwitz dem Verhandlungsbeginn wie schon zweimal zuvor fernbleibt. Dem ehemaligen Landarbeiter aus der Region Neubrandenburg wird Beihilfe zum Mord in mindestens 3681 Fällen vorgeworfen. Er soll 1944 einen Monat im KZ stationiert gewesen sein. Das Landgericht hatte den Prozess nach zwei Versuchen im März dieses Jahres ausgesetzt.

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Kommentare (1)

Diese Prozesse sind nach meiner Meinung reine Schauprozesse zur Befriedigung der jüdischen Verbände.Glaubt wirklich jemand,dass dieser damals junge Wachmann eine Mitschuld an den Ermordungen von 3681 Juden pp trägt ? Im Namen des Volkes,wird das Urteil bestimmt nicht gesprochen,denn große Teile der Bevölkerung wollen nicht,dass die Greise noch 70 Jahre danach vor Gericht gezerrt werden.