Baustelle Hochbrücke:

Radfahrer machen mobil für freie Fahrt

Die Strampler und Treter sind empört: Schon wieder geht es nur um die Interessen der Autofahrer und Fußgänger. Dagegen wollen sie sich jetzt stark machen.

René Martin (links) und Stefan Fitzer wollen sich das Verbot für Radfahrer an der Hochbrücken-Baustelle in Neubrandenburg nicht länger bieten lassen.
Thomas Beigang René Martin (links) und Stefan Fitzer wollen sich das Verbot für Radfahrer an der Hochbrücken-Baustelle in Neubrandenburg nicht länger bieten lassen.

Neubrandenburg. Die Radfahrer in Neubrandenburg fühlen sich gemobbt. Denn mit Beginn der neuen Verkehrsführung an der Baustelle Hochstraße steht dort ein Schild „Radfahren verboten“. „Mit dieser Anordnung steht nunmehr keine direkte Verbindung vom Wohngebiet Ost ins Stadtzentrum zur Verfügung“, beklagt sich René Martin, der Vorsitzende der ADFC Ortsgruppe Tollense. „Dieser Zustand ist für uns nicht akzeptabel“, sagte er. Man sehe zwar ein, dass mit der Baumaßnahme auf der B 104 übergangsweise keine separaten Radwege zur Verfügung stehen, so Martin weiter. „Allerdings sehen wir Radler uns als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer, die im Regelfall, wenn kein Radweg zur Verfügung steht, die Straße benutzen. Da die Verbindung alternativlos ist, sollte das Verbot noch einmal besprochen und zurück genommen werden“, fordert der Neubrandenburger.

Mit seiner Beschwerde hat sich Martin jetzt sogar an das zuständige Landesamt für Straßenbau in Rostock gewandt. Das Radfahrverbot sollte zurück genommen werden, fordern die Radfahrer. Und reiben sich die Hände. Denn das Landesamt hat schon geantwortet und – eine Prüfung versprochen.

 

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Kommentare (4)

Die gibt es doch für Radfahrer auch wenn sie die Behelfsstraße schieben müssen. Ist das denn so schlimm, ich glaube es gibt schlimmeres.

Radfahrer werden schon lange benachteiligt. In diesem Fall geht es nur wenn die Radfahrer die Straße benutzen zur Innenstadt. Mal sehen ob es den Autofahrern gefällt.

Das ist doch erst mal zum eingewöhnen mit dem schieben. später darf man überhaupt nicht mehr die straße benutzen, weil kein geld für fuß- und radwege da sind. Auch ist die Rampe eine Katastrophe. Nicht mal in den Alpen hat man solche Verkehrsführung ohne Sicherheitsgeländer. Schnell ist doch mal einer der Schnelleren dann zig Meter in den Abgerund gerutscht und keiner weis wo er geblieben ist. Wo sind nur die Betonleitplanken hin???? Leute es stehen ja wieder Wahlen an.... ,denkt mal über alles nach, was hier in der Stadt geschieht oder nicht.....

Bavare51... Wenn man ihre Kommentare ließt kann man nur den Kopf schütteln. Egal was ist man ließt nur ein meckern und nörgeln von ihnen. Egal was gemacht wird es ist alles falsch. Ich kann nur nochmal an sie appellieren verlassen sie die Stadt. Hier sind sie nicht mehr sicher. In einer anderen Stadt ist alles besser nur hier nicht. Totaler bullshit was von ihnen kommt.