Lindenhofer Straße wieder frei:

Radweg nach Burg Stargard ist geplant

Die Pendler zwischen Burg Stargard und Neubrandenburg haben wieder freie Bahn. Die Lindenhofer Straße ist frei. Und auch für die Radfahrer wird etwas getan.

Planer Ingo Gille, OB Paul Krüger und der Projektverantwortliche Edwin Osnowski gaben die Straße offiziell frei. 
Andreas Segeth Planer Ingo Gille, OB Paul Krüger und der Projektverantwortliche Edwin Osnowski gaben die Straße offiziell frei. 

Gute Nachrichten für Radfahrer: Ingo Gille vom Planungsbüro UWT kündigte am Rande der offiziellen Freigabe der Lindenhofer Straße nach den Bauarbeiten an, dass die Planungsarbeiten für den Radweg von Carlshöhe nach Lindenhof abgeschlossen sind. Der Landkreis habe schon Fördermittel beantragt. Im kommenden Jahr könnte gebaut werden. Ein Jahr später soll die Lücke zwischen Lindenhof und Burg Stargard geschlossen werden.

Zuvor war ein Bauprojekt freigegeben worden, das nicht teurer, sondern billiger wird als geplant. Der rund 700 Meter lange, zweite Bauabschnitt der Lindenhofer Straße sollte mehr als 820 000 Euro kosten. Nun sind es nur noch 700 000 Euro gewesen, 315 000 Euro davon über Fördermittel, verkündete Oberbürgermeister Paul Krüger (CDU) am Freitag, als er die viel befahrene Pendlerstraße zwischen Carlshöhe und dem Neubrandenburger Ortsausgang in Richtung Burg Stargard frei gab. Ursache für die Kostensenkungen seien vor allem die frühe, günstige Ausschreibung Anfang des Jahres gewesen, als die Auftragsbücher der Firmen noch nicht voll waren, sagt Bärbel Jeske vom Bauamt der Stadt.

Stadtauswärts gibt es einen Bürgersteig, auf dem Radfahrer fahren dürfen. Stadteinwärts ist ein Teil der Straße als Radweg gekennzeichnet. Benachbarte Kleingärtner wie Klaus-Michael John und Erhard Kübeck zeigten sich am Freitag zufrieden: Die Straße sei viel leiser als früher. Mit dem besseren Belag lade sie allerdings auch zum Rasen ein. Paul Krüger merkte an, dass man wohl öfter kontrollieren muss.

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