Hetze gegen Flüchtlinge:

Rassisten beschmieren Wände

Altentreptow bekommt etwa 100 Flüchtlinge und das noch in diesem Jahr. Ruft das Ausländerfeinde auf den Plan? Eine engagierte Bürgerin will sich damit nicht abfinden.

Offensichtlich wüteteten Rechtsradikale über Nacht in Altentreptow und verbreiteten antisemitische Parolen: "AT bleibt braun" ist noch immer in der Mauerstraße zu lesen. 
Caroline Kern Offensichtlich wüteteten Rechtsradikale über Nacht in Altentreptow und verbreiteten antisemitische Parolen: "AT bleibt braun" ist noch immer in der Mauerstraße zu lesen. 

An mehreren Wänden in Altentreptow sind ausländerfeindliche Parolen aufgetaucht. Unbekannte hatten sie offenbar in der Nacht zum Donnerstag auf Garagen- und Hauswände  geschmiert. Als Mitarbeiter der Stadt die Schmierereien in der Nähe der Garagen am Grünen Gang entdeckten, informierten sie die Polizei, die unverzüglich alles überstrich. „Asylflut stoppen“ stand an den Garagen an der Stralsunder Straße. Auch hier veranlasste die Stadt umgehend die Beseitigung. Und es geht weiter: „AT bleibt braun“ können Passanten noch immer in der Mauerstraße schwarz auf grau lesen. „In diesem Fall haben wir keine Handhabe“, sagt Volker Bartl (CDU). Denn das Haus befindet sich im Privatbesitz. Er werde den Eigentümer jedoch über den Vorfall informieren – in der Hoffnung, dass dieser den Schaden behebt.

Heike Storch, die vor zwei Jahren von Berlin in die Treptower Mauerstraße zog, verteilte am Donnerstag bunte Bohnen aus dem afrikanischen Ruanda an Leute in der Stadt – in der Hoffnung, dass die Menschen hier Vielfalt säen. Mit den bunten Bohnen will Heike Storch nun ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen.

Heike Storch ist sich sicher, dass die Parolen mit dem Heim für Flüchtlinge in Verbindung stehen. „Ich verstehe diese Hetze gegen die paar Flüchtlinge nicht“, sagt sie. Wenn Altentreptow tatsächlich 100 neue Mitbewohner bekäme, wären das gerade einmal zwei Prozent aller Einwohner.

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Kommentare (1)

Wie lange soll dieses Geschwätz von Politikern noch dauern ? Handeln vernünftige Gesetze schaffen.Wenn es um ihre Gehälter geht dann wird nichts auf die lange Bank geschoben. Alle unbequemen Dinge überlassen sie den Gemeinden.Turnen durch die Welt kümmern sich um alles nur nicht um die Dinge der Menschen die sie ihren Wohlstand ermöglichen. Die Gewalt gegen Ausländer wird zunehmen.Schuld sind nicht die die hier herkommen.Sie erwarten ein Eldorado. Aber die Kassen in Deutschland sind leer.Der mit uns befreundete Staat Israel hat für sich z.B. eine Lösung geschaffen für das Thema. Warum schauen wir uns das nicht ab? Auch Australien, ebenfalls nicht als Hort der Unmenschlichkeit verschrien, handelt konsequent im Falle illegaler Grenzübertretungen. Es ist keine Frage, dass Deutschland seinen Teil zur Hilfe Verfolgter beitragen muss. Es kann aber nicht sein, dass wir das übernehmen, was andere Länder nicht leisten wollen, und darüber hinaus noch diejenigen dauerhaft beherbergen, die unter illegaler Grenzübertretung unberechtigte Anträge stellten. Einfach nur nach mehr Geld rufen, löst kein einziges Problem, sondern hilft Politikern nur, unangenehme Sachfragen nach hinten zu schieben. In den großen Einwanderungsländern USA, Canada, Australien etc., haben Einwanderer ein Bringschuld. Indem sie die Staatsbürgerschaft des jeweiligen Landes erhalten, ist es Voraussetzung und Pflicht, so steht es dort im Gesetz, dass sie die Landessprache einigermassen beherrschen, nicht vorbestraft sind, einen im Land gesuchten Job ausüben können und noch Bares mitbringen, damit man dem Einwanderungsland nicht auf der Tasche liegt. So wird ein Schuh aus Einwanderung. Also sehe ich das mit dem Einwanderer in unserem Land genau andersherum. Die Einwanderer haben hier was zu leisten und nicht die Sozialsysteme zu fluten. Diese Gutmenschentum bringt mich echt so langsam auf die Palme.