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Rattenhorror am Ihlenpool

Rattenalarm am Ihlenpool in der Oststadt: Das ist beileibe kein Gerücht mehr, wie Schädlingsbekämpfer feststellen mussten.  Und noch etwas entsetzte die Fachleute. 

24 dieser Nagetiere fingen die beiden Neubrandenburger Schädlingsbekämpfer beinahe im Minutentakt am Ihlenpool in der Neubrandenburger Oststadt. 
Christina Vogt 24 dieser Nagetiere fingen die beiden Neubrandenburger Schädlingsbekämpfer beinahe im Minutentakt am Ihlenpool in der Neubrandenburger Oststadt. 

Beinahe im Minutentakt haben Schädlingsbekämpfer in diesen Tagen am Ihlenpool in der Neubrandenburger Oststadt 24 Riesenratten gefangen. "So etwas habe ich in meinen mehr als 35 Jahren im Beruf noch nicht gesehen", berichtet der Neubrandenburger Schädlingsbekämpfer Rainer Pohl. Sogar er ist entsetzt über das abscheuliche Schauspiel am Ihlenpool in der Oststadt von Neubrandenburg.

Mit seinem Kollegen hatte er am Freitag den Uferbereich abgesucht, nachdem der Nordkurier über Ratten berichtet hatte, die Anwohner dort sahen. "Auf einmal tauchte ein Mann dort auf, der mindestens zwei Pfund Reibekäse auf die Böschung schüttete. Wenig später stürzten sich die Ratten drauf", schildert Rainer Pohl, was er erlebte. 24 der Nager fingen die beiden Schädlingsbekämpfer mit ihren beiden Schlagfallen. "Schuld sind die Leute, die Unmengen von Futter für die Enten anschleppen und damit die Ratten wie Haustiere füttern", schimpft Rainer Pohl.

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Kommentare (2)

Auch die oft zu beobachtende Entenfütterung durch selbsternannte Tierfreunde ist Unfug und überflüssig denn dadurch werden die Enten nur krank und das nicht gefressene Brot verschmutzt die Gewässer.

Manche Menschen denken viel zu menschlich, wenn Enten durch das Gras watscheln und plump wirken und suchend schauen, dass diese nichts zu fressen finden. Enten haben genetisch drei Alltagsaufgaben: Fressen suchen, Gefieder putzen und schlafen. Enten haben also genug Zeit Fressen zu suchen und zu finden.