Sigmund Jähn dicht umlagert:

Astronauten sind die Sensation in Neubrandenburg

In den Weiten des Universums ist Neu­brandenburg nur ein Staubkörnchen. Aber einmal im Jahr machen Astronauten und Wissenschaftler die Stadt zum Mekka für Weltall-Freunde.

Keine Angst vor Sternenkriegern: Mitstreiter des Star-Wars-Kostümclubs lockerten die Raumfahrttage mit ihrer Anwesenheit auf.
Anke Brauns Keine Angst vor Sternenkriegern: Mitstreiter des Star-Wars-Kostümclubs lockerten die Raumfahrttage mit ihrer Anwesenheit auf.

Wer möglichst das volle Programm erleben wollte bei den 30. Tagen der Raumfahrt, hätte sich zerteilen müssen: Vier Tage voller Veranstaltungen in Neubrandenburg, Neustrelitz und Peenemünde machten die Auswahl schwer.

Und der Andrang war groß: Zum Beispiel bei den Autogrammstunden mit Sigmund Jähn, der im August 1978 als erster Deutscher ins All flog, und seinem italienischen Kollegen Paolo Nespoli, der schon zweimal auf der Internationalen Raumstation ISS war.

Andere Besucher der Raumfahrttage wollten keinen Vortrag, kein Forum verpassen. Da gab es etwa Berichte über die jüngste ISS-Mission des Deutschen Alexander Gerst oder das Forum Space3000 über Zukunfts­technologien, Zeitreisen, Außerirdische und Anti­materie. Für Wissenschaftler nicht nur aus Deutschland, Astronauten und Fans ist die Neubrandenburger Tagung längst eine feste Größe. Einziger Kritikpunkt war, dass man in der Viertorestadt jetzt zwischen Radisson-Hotel und Einstein-Gymnasium pendeln müsse. Früher habe alles zentral im HKB stattgefunden.

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