Erinnerung an große Schlacht:

Rittersleute und Pöbel strömen zum Burgfest

In Burg Stargard ruft wieder das Mittelalter und viele Hundert Neugierige wagen den Schritt in eine längst vergangene Zeit.

Heinrich der II. reitet mit Ehefrau und zahlreichem Gefolge auf der Stargarder Burg ein.
Thomas Beigang Heinrich der II. reitet mit Ehefrau und zahlreichem Gefolge auf der Stargarder Burg ein.

700 Jahre nach der großen Schlacht, als Mecklenburger und Brandenburger um das Stargarder Land stritten und kämpften, erinnert das am Sonnabendvormittag eröffnete traditionelle Burgfest an das historische Ereignis. Neben Rittersleuten und zahlreichem Adel stürmten schon zu früher Stunde Hunderte Stargarder und ihre Gäste die Burg, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Pünktlich zur elften Stunde ritten Heinrich II. von Mecklenburg und seine Frau Anna von Sachsen mit zahlreichem Gefolge in den Innenhof von Norddeutschlands höchst gelegener Burg ein und wurden begeistert begrüßt und durch den Adel gehuldigt.

Bis zum Abend und auch noch am Sonntag erwartet die Gäste buntes mittelalterliches Treiben auf der Burg, vor deren Toren sogar die Schlacht vor 700 Jahren nachgestellt wird.