Zukunft im Blick:

Rosenower steigen aufs Elektrofahrrad um

Leer durch die Gegend rollende Busse haben Rosenows Bürgermeister auf eine Idee gebracht, die die Bewohner nicht nur beweglicher macht, sondern auch zur Verbesserung ihrer Fitness beiträgt. 

Elektrofahrräder (E-Bikes) liegen im Trend. Jetzt macht auch Rosenow damit ernst.
Patrick Seeger Elektrofahrräder (E-Bikes) liegen im Trend. Jetzt macht auch Rosenow damit ernst.

Auf ein neues Verkehrsmittel will die Gemeinde Rosenow in Kürze setzen. Am 6. Juni, beim großen Familiensportfest, lädt sie zur Jungfernfahrt ein: Rosenow steigt aufs Elektrofahrrad um, verkündet Bürgermeister Norbert Stettin und sieht sich in Gedanken schon per E-Bike von Luplow aus zur Gemeindevertretersitzung zu fahren. Elf elektrisch angetriebene Räder sind in Schwerin gekauft worden. Es sind gebrauchte, aber noch in einem top Zustand sind. Den Transport hat die Deponiegesellschaft übernommen, und hat schon angefragt, ob sie diese auch nutzen darf zu bestimmten Anlässen. Die Gemeinde musste pro angetriebenem Rad 500 Euro zahlen.

Bevor aber fast mühelos die kleinen Anhöhen auf einigen Gemeindestraßen gemeistert  werden können, muss noch einige Vorarbeit geleistet werden. Die Akkus der Räder müssen regelmäßig aufgeladen werden. Das passiert in Abstellboxen, wovon eine am Dampfhaus in Schwandt installiert wird, eine weitere am Tarnower Speicher und eine dritte am Rosenower Gemeindebüro. Die Montage der Radabstell- und Aufladestationen beginnt in Kürze.

In Rosenow sollen fünf und in den beiden anderen Dörfern je drei Räder geparkt werden. Im ersten Jahr bietet die Gemeinde eine kostenlose Nutzung der E-Bikes an. Lediglich eine Pfandkarte muss bezahlt werden, deren Preis bei 10 Euro liegen soll.

 

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!