Mehrere Verletzte bei Auseinandersetzung:

Schlägerei in Neubrandenburger Berufsschule

Was als ruhiges, gemeinsames Frühstück geplant war, endete in einer Prügelei. Sogar Stühle flogen durch die Gegend.

     
Karl-Josef Hildenbrand      

Bei einer Schlägerei in der Beruflichen Schule des Landkreises in der Sponholzer Straße in Neubrandenburg sind am Freitag mehrere Personen verletzt worden. Wie die Polizei in Neubrandenburg am Montag mitteilte, war es aus noch unbekannten Gründen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppierungen unterschiedlicher Nationalitäten gekommen. Beteiligt waren den Angaben zufolge etwa 20 Jugendliche syrischer und afghanischer Abstammung im Alter zwischen 16 und 18 Jahren.

Die Polizei sei gegen 11 Uhr per Notruf über eine Auseinandersetzung an der Schule in der Ihlenfelder Vorstadt informiert worden, hieß es. Beim Eintreffen der Beamten habe sich die Gruppe von etwa 20 Personen auf der Rasenfläche vor dem Schulgebäude befunden. Auch die Lehrerin sowie der Schulleiter seien dabei gewesen. Anlässlich des letzten Schultages hatte die Lehrerin offenbar ein gemeinsames Frühstück mit ihrer Klasse geplant. Weitere Schüler seien dazugekommen.

Streit spitzte sich zu - drei Verletzte

Aus bisher unbekannter Ursache sei ein Streit entstanden, der sich zugespitzt habe. Die Auseinandersetzung ging offenbar so weit, dass sogar Stühle im Klassenraum umhergeworfen wurden. In diesem Gemenge wurden nach Polizeiangaben drei Jugendliche verletzt. Sie wurden ins Bonhoeffer-Klinikum gebracht, konnten das Krankenhaus nach der Behandlung aber wieder verlassen.

"Auf Grund der Vielzahl der beteiligten Personen und der Sprachbarrieren sind bisher keine weiteren und genaueren Einzelheiten zu dem Vorfall bekannt", so eine Polizeisprecherin. Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg hätten die Ermittlungen aufgenommen.

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