Staatsschutz ermittelt:

Schmiererei an Supermarktwänden

Mehrere Meter lang waren die schwarzen Schriftzüge, die in der Nacht zum Dienstag an zwei Discountmärkte in der Neubrandenburger Oststadt geschmiert worden. Es besteht der Verdacht der Volksverhetzung.

   
Jan Woitas    

Ein neun Meter langer Schriftzug ist in der Nacht zum Dienstag an die Klinkerfassade eines Discountmarktes im Neubrandenburger Markscheiderweg geschmiert worden. Mit einer weiteren Schmiererei, fast fünf Meter lang, wurde die weiße Putzfassade eines Marktes in der Einsteinstraße verunstaltet, berichtet die Polizei. Ein dritter Schriftzug von acht Metern Länge wurde am Mittag von Mitarbeitern eines Discounters am Juri-Gagarin-Ring entdeckt.

Der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat Ermittlungen aufgenommen - nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern angesichts des Inhalts der Schmierereien auch wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Den genauen Wortlaut der Schmiererei gab die Polizei nicht bekannt. Nach erfolgter Spurensicherung wurden die Graffiti beseitigt. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt.

Die Polizei setzt bei den Ermittlungen auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, sollte sich wenden an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395 5582-2224, aber auch an jede andere Polizeidienststelle oder an die Internetwache der Landespolizei unter www.polizei.mvnet.de.

 

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Kommentare (2)

Natürlich wird der Inhalt der Schmierereien von der Polizei geheim gehalten, richtet er sich doch gegen die Einwohner dieses Landes. Zumindest ist der Inhalt vom Wortlaut am Aldi in Fritscheshof bekannt. Ich zitiere: "ALLE DEUTSCHE TOT". Habe ein Foto davon, das ist also nicht an den Haaren herbei gezogen. Schöne neue Welt, die Bevölkerung wird mal wieder im Dunkeln gelassen.

Der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg ermittelt und es dürfte in der Tat sehr interessant sein, wer diesen Schriftzug mit welchem Motiv gesprüht hat. Hier wird keine politische Richtung ausgeschlossen.