Traurige Jubiläumszahl in Neubrandenburg:

Schon 100 Lauben geknackt

Die Polizei warnt jedes Jahr zur gleichen Zeit: Kleingärtner sollen wertvolle Gegenstände lieber zu Hause überwintern lassen.

Gerade in der dunklen Jahreszeit zieht es Einbrecher wieder in die Gärten.
Gabriel Kords/Montage Gerade in der dunklen Jahreszeit zieht es Einbrecher wieder in die Gärten.

Kein Grund zum Feiern. Die Polizei in Neubrandenburg hat Ende September den 100. Laubeneinbruch des Jahres in den Gärten der Viertorestadt registrieren müssen. Dabei sind das nur die "Angriffe" auf die Gartenhäuschen, die auch bei den Ordnungshütern angezeigt werden. Die wahre Dunkelziffer liegt wohl noch höher. Die Polizei gibt den Kleingärtnern jedes Jahr die gleichen Tipps: Alle wertvollen Dinge aus Gärten und Lauben räumen und in der kalten Jahreszeit zu Hause aufbewahren. Zudem können von außen sichtbare Sicherungen von Fenstern und Türen potenzielle Täter von ihren Taten ablenken. Kein Einbrecher macht sich gern viel Mühe. Die Beamten raten sogar dazu, ruhig die Gardinen zur Seite zu ziehen - Ganoven können sich so schnell davon überzeugen, dass es im Inneren der Laube nichts zu stehlen gibt, was sich lohnt.

Allerdings ist die Zahl der Laubeneinbrüche in diesem Jahr kleiner geworden. Von Januar bis September 2015 sind 160 Taten gemeldet worden. Damals allerdings, so eine Polizeisprecherin, habe es eine ganze Serie von Ein- und Aufbrüchen gegeben.