Lösung für Bauzeit gefunden:

Schüler kommen aus dem Umziehen gar nicht mehr raus

Wohin mit den Klassen? In der Kooperativen Gesamtschule hat man reiflich überlegt, wie die Sanierung bei laufendem Unterricht zu stemmen ist. Acht Klassen ziehen nun in die Schulstraße um – und sollen den Unterschied fast nicht merken.

Für ein Jahr in die Rote Schule - da können sich die fünften und sechsten Klassen auf den schönen Spielplatz freuen.
Anke Brauns Für ein Jahr in die Rote Schule - da können sich die fünften und sechsten Klassen auf den schönen Spielplatz freuen.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Altentreptower Grundschüler von der Roten Schule an den Karlsplatz umgezogen sind. Einige von ihnen ziehen demnächst vorübergehend wieder zurück, nämlich wenn sie von der vierten Klasse in eine fünfte der KGS wechseln. Die Kooperative Gesamtschule will die fünften und sechsten Klassen wegen der Sanierungsarbeiten an der Pestalozzistraße im nächsten Schuljahr im Obergeschoss des alten Schulhauses in der Schulstraße unterrichten lassen. Am nächsten Montag schickt die Schule die Elternbriefe dazu raus, einen Tag später wird auch bei den Elternversammlungen darüber informiert, sagt Schulleiter Dirk-Michael Brüllke.

Die Spatzen haben es schon seit Wochen von den Dächern gepfiffen, aber es „stand lange nicht fest, ob es geht und wie“, so Brüllke. Erst vor wenigen Tagen wurden die Details mit der Stadt beraten und man ist sich nun in der Schule sicher, für das eine Jahr eine vernünftige Lösung gefunden zu haben. „Sicher wäre es schöner gewesen, hier zu bleiben, aber der Baulärm erlaubt es nicht“, sagt Ruth Rehder, die für die fünften und sechsten Klassen zuständig ist. Man habe sich für diese Klassen entschieden, weil sie noch keine Fachräume in Physik und Chemie brauchen. Für die vier fünften und vier sechsten Klassen werden in der Roten Schule genau acht Klassenräume zur Verfügung stehen. Die sind für 21 bis 22 Schüler pro Klasse auch ausreichend groß.

 

 

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