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Wildschweine wüten am Stadtrand von Neubrandenburg

Neubrandenburgs Stadtförster Carsten Düde hat wieder alle Hände voll zu tun. Denn Einwohner der Stadt klagen über ungebetene Besucher.

Wildschweine suchen wieder Neubrandenburgs Außenbezirke heim. 
Zucchi Uwe Wildschweine suchen wieder Neubrandenburgs Außenbezirke heim. 

60 Stück Schwarzwild haben Neubrandenburger Jäger im Jagdjahr in den städtischen Wäldern bereits zur Strecke gebracht. Doch anscheinend immer noch zu wenig. Denn Einwohner in Wohngebieten am Rande der Stadt beklagen sich sich über Wildschweine, die ihre Wege umbrechen und in die Gärten eindringen. "Jetzt, wo die Felder abgeerntet sind, suchen die sich andere Nahrungsquellen", so Neubrandenburgs Stadtförster Carsten Düde.

Der Waidmann vertröstet auf die anstehenden Treibjagden. Ansonsten könne man so viel nicht tun. "Am besten sind immer noch richtig feste Zäune", empfiehlt der Stadtförster, der auch selbst immer wieder Hand und Waffe anlegt. So oft, dass er gar nicht mehr genau weiß, wieviel Stück Schwarzwild er in diesem Jahr schon in die ewigen Jagdgründe geschickt hat.