Stavener halten sich zurück:

Schweinestall-Tour findet wenig Zuspruch

In die Diskussion um die geplanten Ställe am Dorfrand in Staven kommt wieder Bewegung. Doch obwohl viele Kritiker sich Luft machen, waren an einer Exkursion nur wenige interessiert.

Wenn in Staven Ställe gebaut werden, dann sollen dort sogenannte Babyferkel aufwachsen.
Friso Gentsch Wenn in Staven Ställe gebaut werden, dann sollen dort sogenannte Babyferkel aufwachsen.

Wochenlang beherrschte in Staven die Nachricht von den geplanten Schweineställen am Dorfrand das Gespräch im Dorf. Bis jetzt regt sich auf dem Gelände der ehemaligen Anlage jedoch nichts. Doch ein Aushang im Infor­mationskasten der Gemeinde sorgte erneut für Wirbel. „Wir haben eine Einladung von Johannes Wübbel bekommen“, bestätigt Bürgermeister Peter Böhm.

Johannes Wübbel betreibt in Parkentin bei Rostock bereits eine Schweinemast­anlage. Kritiker seiner Stavener Pläne bedrängten Bürgermeister, nicht dorthin zu fahren. „Ich wollte mir das aber schon ansehen“, sagt Böhm und organisierte sogar einen Bus für alle interessierten Stavener. Am Ende jedoch reiste man zu fünft. „Vor Ort wurde uns die Anlage präsentiert und auch die moderne Filteranlage“, berichtet Böhm. „Wie es in Staven weitergeht, ist aber nach wie vor nicht klar“, verdeutlicht er.

Bürgermeister Böhm macht keinen Hehl daraus, dass er enttäuscht ist über die geringe Teilnahme der Stavener an dem Besuch. „In der Dezembersitzung werden wir die Reise auswerten und auch Johannes Wübbel noch einmal die Gelegenheit geben, sein Vorhaben vorzustellen“, sagt er.

 

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