Schlag ins Kontor:

Schwerin verweigert Finanzen

Wegen zu hoher Schulden: Die Landesregierung weigert sich, von Neubrandenburg beantragte Kredite in geplanter Höhe zu genehmigen. Die Viertorestadt soll gefälligst mehr eigenes Geld verwenden, heißt es.

  Jetzt muss die Stadt rechnen, was sie sich leisten kann.
VRD - Fotolia  Jetzt muss die Stadt rechnen, was sie sich leisten kann.

Das war schon ein Schlag ins Kontor und hat einige Planungen in Neubrandenburg über den Haufen geworfen. Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) musste bekannt geben, dass beantragte Investitionskredite über 2,7 Millionen Euro vom zuständigen Schweriner Innenministerium nicht genehmigt worden sind.

Geplant hatte die Stadt, mit dem Geld Sanierungen im Kulturpark, an Radwanderwegen und Straßen zu finanzieren. Zudem sollten sogenannte Nebenanlagen links und rechts der B 96 an der Datzebrücke neu gebaut werden. Jetzt muss alles wieder auf den Prüfstand. Denn statt der erhofften 2,7 Millionen Euro gab die Landesregierung Grünes Licht nur für 1,7 Millionen.

Und noch ein „Tipp“ aus Schwerin: Die Eigenmittel auch nicht für sogenannte freiwillige Aufgaben verwenden, sondern nur für Dinge, die eine Kommune leisten muss.

Ganz beerdigen wollen die Verantwortlichen im Rathaus die Geschichte aber dennoch nicht. Wie verlautete, wolle der Oberbürgermeister in einem Bittbrief an das Innenministerium noch mal um Korrektur der getroffenen Entscheidung bitten.

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