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Schwimmhalle nach Bauerei gründlich geputzt

Pünktlich zum Schulbeginn öffnet die Einrichtung wieder. Den Nutzern werden nicht alle Investitionen während der Sommerpause sofort auffallen.

Lutz Bätzig (von links), Jasmin Riebe und Kim Reichow schrubben das Becken gründlich, bevor ab heute Mittag wieder das Wasser einläuft. 
Anke Brauns Lutz Bätzig (von links), Jasmin Riebe und Kim Reichow schrubben das Becken gründlich, bevor ab heute Mittag wieder das Wasser einläuft.

Ausgewechselte Fliesen und erneuerte Silikonfugen gehören zu kleineren Posten im Sommer-Etat, der jetzt in der Neubrandenburger Schwimmhalle verbaut wurde. Bevor die Einrichtung am 4. September um 5.30 Uhr wieder öffnet, haben die Stadtwerke während der Schließzeit wieder viele tausend Euro investiert.

Einen großen Batzen davon sieht man schon, wenn man auf die Schwimmhalle zukommt. Die Eingangstreppe und die behindertengerechte Zufahrt wurden komplett erneuert. Die alte Treppe stammte noch aus der Bauzeit der Halle 1968. „Es wurde zwar immer mal wieder was gemacht, aber das war alles Flickschusterei“, so Schwimmmeister Wolfgang Kollark.

Der zweite große Geld-Posten ist über den Sommer im Keller der Schwimmhalle verschwunden. Dort wurden drei neue Umwälzpumpen eingebaut. Nach zwölf Jahren war die Erneuerung auch fällig, so der Schwimmmeister. Ihren Probelauf haben die Pumpen auch noch in dieser Woche. Am Dienstag haben Mitarbeiter das große Schwimmbecken gründlich geschrubbt, so dass es ab Mittwoch wieder „Wasser marsch“ heißt. Innerhalb von drei Tagen wird das Becken langsam befüllt.

Große Fenster haben neue Folie bekommen

Nicht alle Investitionen sieht man auf den ersten Blick. So wurde die Kohle im Filter wie jeden Sommer gewechselt. Und die großen Fenster haben nach rund 15 Jahren eine neue Folie als Sonnenschutz bekommen. Nicht etwa, damit die Sonne die Badegäste nicht blendet, sondern „vor allem wegen der Algenbildung im Becken“, erläutert Wolfgang Kollark. Die Firma habe vor allem viel Zeit dafür gebraucht, die alte Folie von den Fenstern abzubekommen.