Asyl-Politik:

Seenplatte investiert zusätzliche Millionen in Flüchtlingsunterkünfte

Die Unterbringung der Flüchtlinge stellte Kreise und Kommunen vor Probleme. Nun hat der Kreistag der Seenplatte den Neubau von Unterkünften an zwei Orten beschlossen.

In Altentreptow soll eine neue Unterkunft für Flüchtlinge entstehen.
Archiv In Altentreptow soll eine neue Unterkunft für Flüchtlinge entstehen.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wird trotz hoher Schulden rund 2,8 Millionen Euro zusätzlich in den Ausbau von Unterkünften für Flüchtlinge investieren. Das beschloss der Kreistag am Montagabend mehrheitlich auf seiner Sitzung in Neubrandenburg. Mit dem Geld sollen zwei neue gemeinschaftliche Unterkünfte in Altentreptow und Jürgenstorf fertiggestellt werden. In beiden Gebäuden sollen zusammen rund 500 Plätze geschaffen werden.

Das sei nötig, da derzeit rund 300 Asylbewerber im Monat auf den Landkreis verteilt würden, sagte Vize-Landrätin Bettina Paetsch. Einen großen Anteil der Kosten erstatte später das Land. Im Landkreis wurden seit 2015 bisher 4132 Asylbewerber in drei Gemeinschaftsunterkünften - zwei bereits in Neubrandenburg und eine in Friedland - und rund 600 dezentralen Wohnungen untergebracht. Die Seenplatte gilt mit einer Fläche von 5500 Quadratkilometern als der Fläche nach größter Kreis bundesweit.

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