Kripo ermittelt nach Feuer:

Sieben Familien nach Kellerbrand evakuiert

Im Verteilerraum eines Mietshauses in Cölpin ist ein Feuer ausgebrochen. Da Stromversorgung und Heizung ausfielen, mussten für die Bewohner andere Unterkünfte gefunden werden.

Im Keller dieses Hauses brach das Feuer aus.
Andreas Segeth Im Keller dieses Hauses brach das Feuer aus.

Nach einem Kellerbrand in Cölpin hat die Kriminalpolizei Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Wegen der zerstörten Stromversorgung mussten sieben Familien das Haus verlassen.

Ersten Erkenntnissen zufolge war das Feuer im Verteilerraum für den elektrischen Strom, im Bereich des Ver­teilerkastens, ausgebrochen. Die Stromversorgung kam zum Erliegen, damit funktioniert auch die Heizung nicht. Deshalb ist das Haus gegenwärtig nicht be­wohnbar. Personen wurden nicht verletzt, die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt.

Cölpins Bürgermeister Joachim Jünger und der Hauseigentümer be­mühten sich um die Unterbringung der Mieter. Fünf Familien seien bei Bekannten oder Verwandten untergekommen, sagte Jünger. Er selbst habe in Neubrandenburger Pflegeheimen herumtelefoniert und eine vorübergehende Bleibe für ein älteres Ehepaar gefunden. Einer Familie mit Kindern wurde eine Zwischenlösung in einer Wohnung des Gemeindezentrums angeboten.

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