Tragischer Unfall in Neubrandenburg:

Siebenjähriger Junge von Auto erfasst

In der Neubrandenburger Südstadt konnte ein Autofahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen, als ein Junge plötzlich auf die Straße lief. Das Kind kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Doch es besteht Hoffnung auf ein gutes Ende.

Ein sieben Jahre alter Junge ist am Mittwoch bei einem Unfall in Neubrandenburg verletzt worden.
Patrick Seeger Ein sieben Jahre alter Junge ist am Mittwoch bei einem Unfall in Neubrandenburg verletzt worden.

Ein Kind läuft plötzlich auf die Straße, direkt vor ein Fahrzeug - ein Horrorszenario für jeden Autofahrer. Das ist am Mittwochnachmittag in der Neubrandenburger Südstadt leider Realität geworden. Ein Junge ist bei einem solchen Verkehrsunfall schwer verletzt worden, wie die Polizei mitteilte.

Der Siebenjährige war kurz vor 15 Uhr in der John-Schehr-Straße in Höhe der Hausnummer 23 auf die Fahrbahn gerannt. Ein 52-jähriger Autofahrer, der in Richtung Külzstraße unterwegs war, habe das Kind zwar loslaufen sehen, aber sein Auto nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bekommen. Somit wurde der Junge vom Fahrzeug erfasst, sagte Polizeisprecherin Eike Wiethoff.

Das Kind wollte wohl zu einem Freund laufen

Der Junge habe auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen Freund gesehen und wollte zu ihm eilen, vermutlich ohne auf den Verkehr zu achten, so die Polizei weiter. Die Mutter des Kindes soll sich ganz in der Nähe des Unfallortes befunden haben und sei ihrem Sohn sofort zur Hilfe geeilt.

Durch die herbeigerufenen Rettungskräfte sei der Siebenjährige zunächst erstversorgt und anschließend ins Klinikum Neubrandenburg zur Untersuchung gebracht worden. Das Kind habe Verletzungen am Kopf erlitten und klagte über Schmerzen in den Beinen und im Rücken. Doch es habe schon ein leises Autatmen gegeben: Der Junge habe keine lebensbedrohlichen Verletzungen davon getragen und soll lediglich über Nacht im Krankenhaus bleiben - zur Beobachtung.

Der Autofahrer blieb indes unverletzt. An seinem Pkw entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro.

 

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Kommentare (1)

Wundert es denn wirklich einem, das der Unfall passierte. Für die ganze Straße sollte Tempo 30 und ein absolutes Parkverbot ausgesprochen werden. Durch fie Straße wird ja immer nur so gerast wie es geht. Und die parkenden Autos behindern auch die Sicht auf dem Gehweg. Wünsche nur dem Jungen das er den Heilig Abend zu Hause verbringen kann. Und dem Unfallfahrer den Führerschein entzogen.