Idee für Trollenhagen:

Solarplatten könnten Flughafen retten

Der Landkreis und die Stadt Neubrandenburg wollen den Flughafen Trollenhagen "auf kleiner Flamme" erhalten. Nun gibt es erste konkrete Ideen.

Eine Luftaufnahme des Flughafens Trollenhagen
Archiv-NK Eine Luftaufnahme des Flughafens Trollenhagen

Die Start- und Landebahn in Trollenhagen ist derzeit so beschädigt, dass dort seit Juli keine Flugbewegungen mehr stattfinden können. Das sagte Vizelandrat Siegfried Konieczny (Linke) am Montagabend im Finanzausschuss des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Man könne sich gemeinsam mit der Stadt Neubrandenburg und der Gemeinde Trollenhagen als weitere Gesellschafter der Flughafen Trollenhagen GmbH dennoch eine "kostengünstige Minimalvariante" vorstellen, wie der Flughafen "auf kleiner Flamme" zu erhalten wäre - auch nach Abzug der Bundeswehr. Dazu müssten allerdings einerseits die Fläche gekauft, andererseits die Start- und Landebahn mit einem zweistelligen Millionenbetrag erneuert werden. Hier überlege man eine Refinanzierung durch eine Photovoltaik-Anlage. Diese Möglichkeit werde momentan geprüft, sagte Siegfried Konieczny.