Neubrandenburger wehren sich gegen Rassismus:

Solidarität mit Flüchtlingen

Laut und friedlich. Mehrere Hundert Menschen folgten am Sonnabend Nachmittag in Neubrandenburg dem Aufruf eines Bündnisses, Flagge gegen Ausländerfeindlichkeit zu zeigen.

Hunderte Neubrandenburger folgten am Sonnabend einem Aufruf zu einer Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz.
Thomas Beigang Hunderte Neubrandenburger folgten am Sonnabend einem Aufruf zu einer Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz.

Drei Sprachen, eine Meinung. In Deutsch, Englisch und Arabisch haben die Initiatoren eines Demonstrationszuges am Sonnabend in Neubrandenburg einen Aufruf für Toleranz und gegen Rassismus gestartet. Hunderte Teilnehmer folgten der Einladung eines breiten Bündnisses, Flagge gegen die auch in der Viertorestadt um sich greifende Fremdenfeindlichkeit zu zeigen. Bei Kundgebungen auf dem Marktplatz, am Bahnhof und in der Ihlenfelder Vorstadt riefen Redner zu Mitmenschlichkeit und aktiver Unterstützung auf. Auch nach der Einschätzung der Polizei, die wenig Arbeit bei der Absicherung der Veranstaltung hatte, verlief die Demonstration friedlich.

Ob dies allerdings auch am Montag Abend gesagt werden kann, bleibt ungewiss. Für den Tag hat der hiesige Pegida-Ableger MVgida zu einem "Spaziergang" durch Neubrandenburg geladen, Grüne und Linke meldeten ebenfalls Veranstaltungen in der Innenstadt an.

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Kommentare (22)

der Viertorestadt um sich greifende Fremdenfeindlichkeit zu zeigen? Woran zeigt sich das? Liegt es daran das sich immer mehr Einheimische Gedanken über den ungebremsten Zuzug von Kriegs und Wirtschaftsflüchtlinge machen? Oder vielleicht macht sich die Bevölkerung auch Sorgen über die hunderttausenden jungen Männer die jetzt kommen, für Niedriglöhne arbeiten werden und somit nicht die Rente finanzieren können. Man kann nicht alle für dumm bezeichnen dir nun Angst um ihre Zukunft und Existenz haben. Und warum darf der Steuerzahler nicht fragen wo die Kohle bleibt bzw immer mehr soziale Leistungen gestrichen werden. Aber so ist es ein leichtes die Leute in die rechte Ecke zu schieben und zu diffamieren.

Die Rente wird wieder sicher, wenn Fremde wegbleiben. Anscheinend ist dem Pommernfreund entgangen, dass die Rente schon lange jeder selbst finanzieren muss - und das ohne ungebremsten Zuzug von Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen. Ist schon in Ordnung, dass Sie sich um das Wohl der jungen Männer Gedanken machen, die angeblich zu wenig verdienen werden. Sie können ja dafür kämpfen, dass diese auch Mindestlohn lt. MiLoG bezahlt bekommen - wenn es denn so sein sollte, wie Sie behaupten. Die meisten Arbeitgeber, die das MiLoG umgehen sind Deutsche ohne Migrationshintergrund.

K.D. wenn sie kämpfen sollen, dann bitte in ihren heimatland. dort haben ganze völkerscharen versagt, eine vernünftige lebenssituation zu schaffen, dort haben alle eine chance ihr land zu verändern aber nicht hier, wo man nach 40 jahren harter arbeit mit der mindestrente nicht auskommen kann und hinzuverdienen muss, eine schande und jetzt ist für alle aufeinmal dann genug geld da? wer betrügt hier denn wen? machen sie doch eine umfrage unter den älteren bürgern? und bitte wovon soll man denn für die rente vorsorgen, wenn das was man erhalten hat schon kaum zum leben gereicht hat. auch in diesem land leben tausende deutsche menschen unwürdig und da kümmert sich keine sau drum. eine schande!!! irgendwie fehlt dem herrn hier ein großes stück lebenserfahrung. früher würde die jugend für die massenaufläufe der fdj geprägt und heute sind sie das sprachrohr dibiuser befürworter von unkontrollierter asylpolitik.

Die Flüchtlinge sind schuld, dass Sie und andere es in den letzten Jahren nicht geschafft oder versäumt haben, für ein besseres und sozialeres Deutschland ihre Stimme zu erheben oder dafür zu kämpfen (wie z.B. für die Rente). Ich weiß nicht, welches Stück Lebenserfahrung mir fehlen sollte. Vermutlich meinen Sie, ich solle mir mehr Unkenntnis aneignen.

Ob die Demo am Montag friedlich bleibt wird man am hohen gewaltpotenzial der Linken/Antifa sehen.Sie sind maßgeblich für Übergriffe und Anfeindungen verantwortlich.Zur Demo der Asylbefürworter.Die Infostände vor dem Rathaus wurden von der Bevölkerung gemieden,man blieb weitestgehend unter sich.

An der Demo haben ca. 350 Personen teilgenommen.Das macht gemessen an der Einwohnerzahl von Neubrandenburg eine Beteiligung von weit unter einem Prozent. Allein hieran kann ich doch sehr deutlich die Einstellung der Neubrandenburger für oder gegen die gegenwärtige Asylpolitik erkennen. Das müsste eigentlich die Politik und auch die Presse erkennen können und entsprechend kommentieren. Ansonsten muss ich mir dann schon den Vorwurf einer subjektiven und nicht objektiver Berichterstattung gefallen lassen.

Sehr geehrter Dippert, es handelt sich hier um eine sachliche Kurzmeldung. Einen ausführlichen Beitrag mit Kommentar zur Demo in Neubrandenburg lesen Sie in der morgigen Ausgabe der Neubrandenburger Zeitung. Mit freundlichen Grüßen, Anne Breitsprecher

Also gehen heute 60.000 Neubrandenburger gegen die Asylpolitik auf die Straße? Solche pauschalen Meinungszuordnungen sind doch sehr an den Haaren herbeigezogen. Und genau deswegen schreiben wir nicht: "Neubrandenburg steht geschlossen gegen Willkommenskultur." Grüße, Oliver Wunder, Nordkurier-Redaktion

Hallo, Herr Wunder. Ich denke, dass ich lediglich Fakten angeführt habe und Rückschlüsse daraus sollte der mündige Bürger selbst ziehen können. Wenn Sie als Mitglied der Redaktion dann daraus den Rückschluss ziehen, dass 60.000 Bürger gegen die Asylpolitik sind,dann ist dies ihre Interpretation, aber nicht meine. Für mich stellt sich dann natürlich auch die Frage, wie denn die gegenwärtige Prozentzahl der Flüchtlinge in Neubrandenburg zu interpretieren wäre.

Lieber Nutzer Dippert, so war Ihr Satz zu interpretieren. Sie schrieben "Allein hieran [an 350 Demo-Teilnehmern] kann ich doch sehr deutlich die Einstellung der Neubrandenburger für oder gegen die gegenwärtige Asylpolitik erkennen." Im Umkehrschluss wäre folgende Formulierung möglich: "Allein an 600 MVgida-Demo-Teilnehmern kann man doch sehr deutlich die Einstellung der Neubrandenburger für oder gegen die gegenwärtige Asylpolitik erkennen." Nun... 350 am Samstag dafür, 600 am Montag dagegen und rund 300 Gegendemonstranten (rechnen wir sie für die Asylpolitik) - das ergibt für mich kein klares Bild über die Einstellung der Neubrandenburger zur Asylpolitik, außer Sie wollen sagen: Den Neubrandenburgern ist es völlig egal. Mit freundlichen Grüßen, Oliver Wunder, Nordkurier-Redaktion

Hallo. Hier ein Zitat aus dem Nordkurier von heute : " Ja es sind viele. Aber wir sind 80 Millionen ". Weitere konkrete Beispiele kann ich gerne anführen. Soviel zu Zahlenspielen. Nun ist es aber auch nicht meine Absicht, mich mit Ihnen auf dieser Plattform zu bekriegen. Mich verwundert sowieso, dass Kommentare von der Redaktion " kommentiert" werden. Sollen so weitere ehrliche Meinungsäußerungen verhindert werden ? Ich unterstelle mal, dass es nicht allzu viel Nutzer der Kommentarfunktionen gibt und das schon allein deswegen keine breite Meinung sowohl von der einen als auch der anderen Seite erkennbar sein kann. Sinnvoller wäre es doch sicherlich, ein Forum, Frühschoppen oder ähnliches zu veranstalten, um dort Probleme der Flüchtlingspolitik, aber auch der Objektivität der Presse auszudiskutieren. Zumindest aus meinen Umkreis, der wie ich nicht rechts ist, läge hier durchaus Interesse vor. mfg

Lieber Nutzer Dippert, aus dem Zusammenhang gerissene Zahlen sind jetzt nichts sonderlich hilfreich. Zur Klarstellung: Hier wird nicht im Namen der Redaktion kommentiert, sondern von einzelnen Redaktionsmitgliedern. Das hat hauptsächlich den Zweck der Moderation und Nachfrage oder tatsächlich auch in wenigen Fällen der Meinungsäußerung. Auch das gehört zur Meinungsfreiheit. Wieso sollten damit Meinungsäußerungen anderer Menschen verhindert werden? Damit sollen vielmehr Diskussionen zum Punkt gebracht und angereichert werden. Mit freundlichen Grüßen, Oliver Wunder, Nordkurier-Redaktion

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie erklären könnten, welche Zahlen denn nun ich oder gar die Kanzlerin aus welchen Zusammenhang denn gerissen hat. Ich war es auch nicht , der die Zahl von 60.000 ins Spiel gebracht hat. Ich werde mich aber auch nicht weiter auf dieser Plattform äußern , weil ich es für nicht sehr sinnvoll halte. mfg

wenn man schon die plakate der demonstranten sieht bekommt man verklemmungen. ausländische begriffe die nicht zu deuten sind. können die irren nicht in deutsch schreiben? sind wir im niemandsland oder wo? wo bleibt auch die kritische berichterstattung vom leben der asylberwerber? können die sich nicht dem mitteleuropäischen lebensniveau anpassen? laut interner info von mitarbeitern der wohnungsgesellschaft in nb sollen auch schon schafe in den neubauwohnungen geschlachtet worden sein. bauern passt nur auf euer vieh auf, kann man da nur sagen....

Wenn Ihre vorherigen Posts nicht den Schluss nahe legten, Sie meinten es ernst, hätte ich dies hier für schlechte Polemik gehalten. Wovor haben Sie Angst? Vor Fremdsprachen? Vor sich selbst überschlagenden Gerüchten? Wenn Sie angesichts zweier Worte in einer Sprache, die in Mitteleuropa durchaus zur Verständigung zwischen den hier lebenden verschiedensprachigen Nationen dient, Beklemmungen bekommen (ich nehme zumindest an, dass Sie das meinen), dann leiden Sie unter Xenoglossophobie. Das ist aus meiner Sicht aber kein Grund, Flüchtlingen Unterschlupf zu verwehren.

Habe auch gehört das Bavere51 Unzucht mit Tieren verübt. So nun haben wir beide gelogen. Und man sollte keine Gerüchte aus den Medien verbreiten ohne den Inhalt zu prüfen. Es gibt mit den Asylbewerbern über haupt keine Probleme in unserem Wohngebiet. Ganz im Gegenteil zu den deutschen Mit Einwohner. Zu bedenken ist das es sich hier im Kriegsflüchtlinge handelt. Dank auch deutscher Waffenlieferungen können sie zur Zeit nicht Friedl. In ihrem Land leben. Sie haben die schlimmsten Verbrechen mit ansehen müssen in ihrem Land und daher ein Recht auf sichere Zuflucht. Und das ist das wenigste was wir jeden Menschen gewähren müssen. Eine Zuflucht bis in ihrem Heimatland wieder für die Sicherheit garantiert werden kann.

es bei euch keine Probleme mit den Flüchtlingen gibt. Aber man kann doch die ganzen Flüchtlingstrecks nicht nach Deutschland lotsen. Da geht doch richtig was schief. Und wenn ich das eben Hinterfrage ist das doch legitim. Aber rennt mal weiter mit eurem Refugees Welcome Schilder rum, alles wird gut. Wir schaffen das. Auch wenn ganz Europa den Kopf schüttelt und uns auslacht.

Geben Sie doch endlich mal Ihre Meinung. Nicht ständig dummes Zeugs von sich geben. Sie sind doch ein Bürger mit eigener Identität und Meinung. Raus mit der Sprache, wie Sie solche Situationen finden: potentielle Flüchtlingsunterkünfte werden besetzt oder niedergebrannt. Auf Demos werden Schilder hochgehalten, wo vom Volk gewählte Politiker der Tod gewünscht wird. Reden Sie Klartext. Es scheint nicht um die Flüchtlinge zu gehen, oder?

und kommen mit den Paar Flüchtlingen nicht klar. Es ist eine logistische Herausforderung und für die kleine Länder und auch für Bayern usw. sicherlich eine Katastrophe aber jammern hilft nicht es. Es sind Menschen auf der Flucht vor Krieg und Gewalt und sie sind zu schützen. Helfen kann jeder, ich bin gerne bereit dazu. Und auch finde ich kann jeder ALG2 Empfänger mithelfen und dazu verpflichtet werden. Es ist nichts weiter nötig als das wir ein bisschen zusammenrücken und mit anpacken. Jeder dem die Politik nicht gefällt kann sich zur Wahl stellen. Die Umstände sind seid Jahren in Syrien bekannt. Die Nachbarländer Libanon, Jordanien usw. haben mehr als 2 Mio. Flüchtlinge aufgenommen.

Also so 1 Mio. sind nicht ein paar. Klar kann man anpacken. Wer möchte solle es tun Aber Zwang, bspw bei Alg2, wie wird das weiter gehen? Man sah doch schon, wie beim Thema Griechenland die Meinungen auseinander gingen und Einigung? Nicht wirklich. Viele Menschen wollen nicht für fremde Fehler aufkommen. Ist oft so. Und zu den Nachbarländer von Syrien. Wie da die Flüchtlinge leben, würde hier als menschenunwürdig gelten. Außerdem schlägt da die vorherige Solidarität auch langsam um. Weil es zu viele sind , sie überall sind. Gab vor einer Zeit dazu eine Doku auf Arte , die das gut beschrieb.

"[.] verlief die Demonstration friedlich". Das könnte daran liegen, dass besorgte Bürger eben keine Nazis sind und keine Demo blockieren. Heute Abend dürfte das anders sein, denn die steuerfinanzierten Linksfaschisten stehen schon bereit, um eine friedliche und gewaltfreie Demo zu stören. Ich bin auf den morgigen Artikel des NK 'Besorgte Neubrandenburger Bürger demonstrieren gegen Asylmissbrauch' gespannt. Ich hoffe ihr habt genug Reporter vor Ort, um die Straftaten der Antifa zu dokumentieren.

Lieber Nutzer Badboyzclub, das Wort Linksfaschist stellt eine Diffamierung und Beleidigung dar. Bitte bleiben Sie beim sachlichen Ton! Einen Kurzbericht der gestrigen friedlichen Demonstrationen finden Sie hier: http://www.nordkurier.de/neubrandenburg/neubrandenburger-wehren-sich-gegen-mvgida-2618331710.html. Grüße, Oliver Wunder, Nordkurier-Redaktion